200 von insgesamt 800.000 Mündel in Barmbek

Herrlicher Satz, der Rest lohnt sich auch zu lesen:

„Wer daneben gerne wissen möchte, wie es nun angesichts von 800.000 Neuankömmlingen weitergeht, wo sie wohnen und arbeiten sollen, wird rasch auf den „Kampf gegen rechts“ und das Leid der Flüchtlinge verwiesen. Das eine ist zwar nicht falsch, das andere zweifellos tragisch, nur eben nicht die Antwort auf die Frage.“

 

 

 

Sonntagsreden der Politiker

Gewalt gegen Menschen oder Brandstiftung sind Verbrechen, die geahndet werden müssen.

Massive Einwanderung in unser Sozialsystem ist eine Entscheidung, die von den Netto-Steuerzahlern in diesem Land beschlossen werden müsste.

Die Beschimpfung von kritischen Bürgern als „Pack“ gehört an der Wahlurne abgestraft.

Meine Güte, was haben wir nur für politische Eliten an die Macht geführt…

 

Es ist schlimm, wenn der rechte Mob auf die Barrikaden geht. Aber dann erdreisten sich die untätigen und unfähigen Politiker allen Ernstes, da hinzufahren und vor der Kamera so zu tun, als ob sie nichts damit zu tun hätten. Falsch Frau Merkel, falsch Herr Gabriel, SIE und Ihresgleichen sind es, die es so weit kommen lassen. Es war abzusehen, dass es hier ohne ein drastisch beschleunigtes Verfahren nicht so weitergehen kann. Es ist klar, dass über 90 Prozent der „Flüchtlinge“ hier so gut wie keine Aussicht auf Asyl haben, weil die Gründe dafür nicht vorliegen. Und diejenigen, die WIRKLICH Schutz brauchen, stellen Sie auf die gleiche Stufe mit denen, die nur aus Armut hier sind? Hier überwintern wollen?

Pardon, aber dafür fehlt mir jegliches (liberales) Verständnis. Die Schweiz und Norwegen und viele andere Länder schaffen es doch auch in einer adäquaten Zeit zu prüfen (teilweise binnen 48 Stunden) und auch konsequent abzuschieben. Würde man hier mit genauso vernünftig herangehen, dann wäre der Rückhalt in Deutschland deutlich besser. Hilfe für wirklich Verfolgte: Absolut! Für Wirtschaftsflüchtlinge: Ein klares Nein. Letztere können sich über die üblichen Wege Zugang verschaffen: Ausbildung und Bewerbung bei einer deutschen Firma. Wer was kann, wird sicher auch genommen – sofern der Bedarf besteht. Nur so kann es auf Dauer funktionieren, einfach weil Deutschland nunmal nicht alle Armen der Welt aufnehmen und versorgen kann. Und das verlangt auch keiner von uns.

Guckt mal rüber zu unseren „Freunden“ in den USA – die lassen nicht einmal uns Deutsche ohne Visum und Überprüfung in ihr Land, von einer Arbeitserlaubnis ganz abgesehen.

vizekanzler

Setzen, Sechs, du Möchtegern.

Medien und Flüchtlinge – alles nur Parolen ohne Hintergrund

Nur gemeinschaftlich, sowohl europäisch als auch mit den betroffenen Flüchtlingen, lässt sich dieses Problem lösen!

Also anpacken, nicht zuschlagen!

Immer diese Parolen. Was soll man denn anpacken? Was ist denn das „Miteinander“? Wer mit wem?

Wir, die Deutschen? Jeder nimmt einfach so viele Flüchtlinge auf, bis alle verteilt sind? Wir, Mitteleuropa? Wo so ziemlich jedes Land schon unter seinen Schulden knirscht und sich abschottet, bis auf Deutschland? Wir, in der EU? Wo einige schon Zäune bauen müssen, um nicht überrant zu werden? Wo es bewaffnete Angriffe gibt, die sich das Recht auf Einreise nehmen? Wir auf der Welt? Wo die Globalisierung erst dazu geführt hat, dass wir nicht miteinander arbeiten, sondern alle globale Konkurrenten sind, die sich nicht nur gegenseitig die Probleme zuschustern, um im Vergleich besser dazustehen, sondern auch aktiv und agressiv sabotiert und boykottiert wird?

Ich habe den Eindruck, wir, die Deutschen, sind die Einzigen die immer noch der Idee hinterherlaufen, irgendwer auf der Welt würde „mit“ uns agieren, während alle anderen die Messer nicht mehr nur wetzen, sondern auch schon aktiv gegeneinander klirren lassen.

Gewalt durch Flüchtlinge ist unseres Landes nicht würdig.

Tja, liebe Flüchtlinge. es könnte auch daran liegen, wie ihr Euch in den Ländern benehmt, die Euch aufnehmen. Denn Euer Benehmen spottet jeder Beschreibung, die Politik guckt weg, die Medien verharmlosen oder verschweigen ganz. Die Probleme, die Ihr mitbringt sind aber real, treten sich immer weiter fest. Und da niemand etwas tut, wird es immer schlimmer. Da ist es nur logisch, dass sich das Mitleid für Euch immer mehr in Grenzen hält. Was dann auf den Straßen geschieht, ist wirklich schlimm und unwürdig. Aber ist nicht zwingend ein Fall von Rechtsextremismus, sehr wohl aber von Selbstjustiz. Und es wird nichts weiter getan, als das Drama in die rechte Ecke zu schieben, ansonsten aber weiter zu ignorieren. Ein Teufelskreis und ein Pulverfass, dass nun hochgeht. Nein, das Problem ist nicht mit Verweis auf Toleranz zu lösen, auch nicht mit der schlichten Unterbringung. An dem Benehmen der Flüchtlinge muss sich was ändern, auch an der Handhabe der Gesetze. Denn da ist alles klar geregelt. und eben nicht so, dass alle bleiben und machen können, was sie wollen.

Und es muss sich in den Herkunftsländern etwas tun. Und bei den Menschen selbst. Und wenn das nicht gelingt, müssen die Grenzen dicht gemacht werden. Denn kein Land dieser Welt kann lösen, was n anderen Ländern falsch läuft. Erst recht, wenn diese sich nicht im geringsten dahinter klemmen. Dann müssen die Leute halt mit den selbst verursachten Problemen leben. Wie heißt es so schön: Not lehrt Nachdenken.
pic03

Was kosten die Flüchtlinge – nachgerechnet.

Herrlicher Leserbrief.


 

Es wird immer behauptet, die Flüchtlinge seien „ein Gewinn für uns“. Noch nie wurde diese Behauptung stichhaltig begründet. Ich habe nachgerechnet:

Unser Bundeshaushalt (Entwurf v. 02.07.2015) beläuft sich auf rund 300 Mrd. Euro.
Bei rund 82 Mio. Einwohnern (incl. Flüchtlinge) betragen die Kosten für jeden Bürger rund 3.660,- Euro. Das bedeutet: nur wer mindestens 3.660,- Euro Ertragssteuern generiert, finanziert sich selber. Das setzt voraus, dass ein Alleinstehender im Jahr mindestens ca. 32.000,- Euro verdient, bzw. monatlich 2.670,- Euro. Dazu braucht man schon einen richtig guten Job. Einen Job, den kaum ein Flüchtling je bekommen kann – von den „gutverdienenden Zahnärzten“ jetzt mal abgesehen (die kenne ich bis jetzt nur vom Hörensagen).

Das bedeutet: So gut wie alle Flüchtlinge –  Kinder, Alte, Erwerbslose und solche, die weniger als 2.670,- Euro im Monat verdienen – müssen vom deutschen Staat alimentiert werden. Wer ist der Staat? Wir, die Steuerzahler. Nun die Frage: Wo bitte ist da der „Gewinn“? Ich sehe nur ein gigantisches Zuschussgeschäft, dessen Dimensionen man uns verschweigt, die aber über kurz oder lang unsere Sozialsysteme sprengen werden.

Dazu braucht man nur den Hartz4-Rechner zu bemühen. Danach erhält eine Familie, z.B. ein Paar mit 4 Kindern, monatlich rund 2.600,- Euro Sozialhilfe, Mietzuschuss und Kindergeld. Bedenkt man, dass viele dieser Paare in ihrem Heimatland kaum 300,- Euro im Monat verdient (wenn überhaupt), dann kann man sich leicht ausrechnen, wie hoch die Motivation dieser Familie (Erwachsene einschließlich der Kinder) sein wird, jemals zu arbeiten: ich vermute, sie wird gegen Null gehen.

Solange uns der Staat belügt und uns Stories auftischt, anstatt uns klar zu sagen, was uns dieser Wahnsinn kostet, so lange fühlen sich die Bürger ohnmächtig und betrogen. Und solange sie sich so im Stich gelassen und gegen die Flüchtlinge ausgespielt fühlen, so lange wird es zunehmend Widerstand geben. Wundert Euch also bitte nicht, Ihr Politiker. „Das Volk“ vertretet Ihr doch schon lange nicht mehr!

Wer nur Mitleid empfindet, der hat keinen Verstand

Deutschland gibt sich gern weltoffen, tolerant und reich. Ein Tischleindeckdich. Doch unser Urteilsvermögen scheint vor Mitleid für Flüchtlinge getrübt zu sein. Dabei müsste jetzt Vernunft herrschen.

broderEs war abzusehen, dass die Bereitschaft, Flüchtlinge willkommen zu heißen, sich umgekehrt proportional zu der Zahl derjenigen entwickeln würde, die darauf hoffen, in Deutschland aufgenommen zu werden. Angesichts der jüngsten Prognosen des Innenministers, der mit 800.000 Antragstellern in diesem Jahr rechnet, klingen die Zusicherungen, wir wären „gefordert, aber nicht überfordert“, zunehmend hohl.

Da ist ein Bürgermeister, der leer stehende Gebäude beschlagnahmen will, um sie zu Flüchtlingsheimen umzubauen, auch gegen den Widerstand der Besitzer. Ein Ministerpräsident möchte die Flüchtlinge im verödeten Osten ansiedeln, ein anderer schlägt vor, die Schutzsuchenden nach „Ethnien“ zu separieren, um Konflikte in den „Aufnahmeeinrichtungen“ zu vermeiden. Sunniten und Schiiten, Kurden und Jesiden, Afghanen und Iraker, Äthiopier und Eritreer. Eine Aufgabe, an der auch Experten, die immer wieder behaupten, den „einen Islam“ gebe es nicht, scheitern müssten.

Dann sind da noch diejenigen, die Albanien, Montenegro und das Kosovo zu „sicheren“ Herkunftsländern erklären wollen, wohl wissend, dass sie damit keinen Albaner, keinen Montenegriner und keinen Kosovaren von der Flucht abhalten würden. Es geht nur darum, die Abschiebeverfahren zu vereinfachen.

Die neue Fremdenfreundlichkeit

Den Bürokraten, die glauben, jedes Problem auf dem Verwaltungsweg lösen zu können, stehen die Gutwilligen gegenüber, die jedem Flüchtling erlauben würden, sofort nach seiner Ankunft in der Bundesrepublik eine Arbeit anzunehmen. Integration durch Beschäftigung mag in der Theorie eine gute Idee sein, in der Praxis taugt sie so viel wie die Verteilung von „Bildungsgutscheinen“ an die Angehörigen bildungsferner Schichten. Welche Arbeit sollen die Flüchtlinge, bitte schön, denn annehmen?

Als Tellerwäscher bei McDonald’s, Fremdenführer in Neukölln, Türsteher in Duisburg-Marxloh? Unqualifizierte Arbeitslose haben es jetzt schon schwer, irgendeinen Job zu finden, der ihnen ein Existenzminimum garantiert, und der Arzt aus Syrien, der uns immer wieder in den „Tagesthemen“ und dem „Heute Journal“ als Vorbild präsentiert wird, müsste erst einmal eine Weile nachsitzen, bevor er in einem Krankenhaus Patienten behandeln darf. Kein Mensch wird sich, nur um seine Fremdenfreundlichkeit zu demonstrieren, den Blinddarm oder die Mandeln von einem Arzt rausnehmen lassen, mit dem er sich nicht in einer Sprache unterhalten kann, die beiden geläufig ist.

Was wir derzeit importieren, sind nicht nur „ethnische“, also kulturelle und religiöse Konflikte, sondern, um mit Marx zu reden, auch eine „industrielle Reservearmee“, für die es keine Beschäftigung gibt und keine geben wird, das Lumpenproletariat von morgen und übermorgen. Was unser Urteilsvermögen trübt, sind die Bilder, die wir täglich sehen: von der griechisch-mazedonischen Grenze, aus Calais am Ärmelkanal, aus Freital und Heidenau in Sachsen.

Wer angesichts solcher Bilder kein Mitleid empfindet, der hat kein Herz, wer aber nur Mitleid empfindet, von dem er sich mit einer Spende befreit, der hat keinen Verstand.

Was Flüchtlinge kosten

Wir brauchen Einwanderung, so tönt es von allen Seiten, weil wir nicht genug Facharbeiter haben. Und weil die demografische Entwicklung nichts Gutes verheißt. Was aber verheißt eine demografische Entwicklung, deren Folgen wir heute schon in den „sozialen Brennpunkten“ und No-go-Vierteln der Städte studieren können?

Leider hat das Argument, die Einwanderer würden uns „bereichern“, inzwischen ausgedient. Bund, Länder und Gemeinden streiten darüber, wer und in welchem Umfang für die Kosten der Einwanderung aufkommen soll. Allein in diesem Jahr könnten es rund zehn Milliarden Euro werden. Peanuts, verglichen mit den Summen, die in Griechenland versenkt wurden. Man sollte nur wissen, dass die Betreuung eines minderjährigen Zuwanderers 60.000 Euro pro Jahr kostet, das ist mehr, als ein Facharbeiter im Jahr verdient.

Der Jugendliche bekommt nur ein Taschengeld, von dem er Zigaretten und Prepaid-Karten für sein Mobiltelefon kaufen kann. Der Rest verteilt sich auf den Ankauf von Wohncontainern, die Anmietung von Wohnungen und Häusern, den Unterhalt sozialer Netzwerke, die sich um die alleinstehenden Jugendlichen kümmern.

Ein deutsches Paradies?

Rund um die Bedürfnisse und Nöte der Migranten ist eine Industrie entstanden, die kaum in der Lage ist, die Nachfrage zu befriedigen. Die Hersteller von Zelten und Schlafsäcken kommen mit der Produktion nicht nach, pensionierte Beamte müssen reaktiviert werden, private Wachdienste suchen neue Mitarbeiter, gemeinnützige Vereine übernehmen die Aufgaben der Sozialämter.

Wer eine heruntergekommene Bruchbude sein Eigen nennt, bietet sie der Stadtverwaltung als Notunterkunft an. Praktizierte Nächstenliebe hat ihren Preis.

Freundliche Helfer allerorten

Daran, dass ein solcher Eindruck überhaupt entstehen konnte, sind „wir“ nicht unschuldig. Spätestens seit dem „Sommermärchen“ von 2006 präsentiert sich Deutschland gerne als ein Land, in dem mehr gefeiert als gearbeitet wird. Gastfreundlich, tolerant, weltoffen und – reich. Ein Tischleindeckdich mit angeschlossenem Cateringservice.

Es ist noch nicht lange her, da hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen 17 Minuten langen Infofilm über „Das deutsche Asylverfahren“ produziert und auf seiner Homepage online gestellt. Der Protagonist ist ein junger Iraker, der in Deutschland Asyl beantragen möchte, weil er in seiner Heimat verfolgt wurde.

Wie und warum, bleibt ungesagt. Mit einem Koffer in der Hand steht er eines Tages vor einer „Aufnahmeeinrichtung“ für Flüchtlinge, allein auf weiter Flur. „Endlich angekommen“, sagt er, „ich bin gespannt, was mich hier erwartet.“ Eine Mitarbeiterin des Bundesamtes für Migration geht auf ihn zu und sagt: „Guten Morgen, wie kann ich Ihnen helfen?“ Und so geht es weiter. Überall, wo der junge Mann hinkommt, wird er von freundlichen Helfern im Empfang genommen, die ihn individuell und liebevoll betreuen. Eine Geschichte, die Claus Kleber garantiert zu Tränen rühren würde.

Der aufwendig hergestellte Film wurde in neun Sprachen synchronisiert, unter anderem Albanisch, Arabisch, Serbisch und Paschtu, und mit Mitteln aus einem EU-Fonds gefördert.

Wer das Werk gesehen hat, der kann gar nicht anders, als sich sofort auf den Weg nach Deutschland zu machen. Wo ihn eine Mitarbeiterin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge mit dem Satz begrüßen wird: „Es tut uns sehr leid, wir haben wegen Überfüllung geschlossen.“

Von Henryk M. Broder

Die Leserbriefe dazu sind herzerfrischend – es gibt noch vernünftige Menschen in diesem Land, auch wenn sie vom Vizekanzler als Pack beschimpft werden.

Drogenverkauf Stadtpark Hamburg

Sonntag, 23. August: Es war herrliches Sommerwetter und wie viele andere Leute auch liege ich im Stadtpark. Man liegt der Decke und liest, grillt, hört Musik… Da fällt mir ein junger Schwarzafrikaner auf, der durch die Reihen geht und spricht einzelne Leute anspricht: „Are you happy?“ und „want to become happy?“. Ich glaube nicht, dass er Happy-Massagen anbietet, nach meiner Lebenserfahrung handelt er mit Drogen.

Diese Dreistigkeit hat mich umgehauen: Er hat das vollkommen öffentlich im Stadtpark durchgezogen, nicht etwa in der „szenetypischen“ Umgebung wie z.B. an der Roten Flora, die komplett von drogenverkaufenden Schwarzafrikanern umgeben und von der Polizei aufgegeben worden ist. Für eine Sekunde kam mir der Gedanke, dass das nicht sein dürfte – nicht an einem Sonntag im Stadtpark. Was wäre gewesen, wenn ich 110 angerufen hätte? Wäre die Polizei überhaupt gekommen? Was hätten die Gutmenschen um mich herum gesagt/getan, mich einen Rassisten geschimpft?

Von einigen Liberalen höre ich „Marihuana legalisieren“ – klar, kann man machen, ich halte Hasch nicht für gefährlicher als Alkohol und da leisten wir uns ja auch die Kolateralschäden. Aber was hat das mit dem Schwarzafrikaner zu tun? Der will Geld verdienen und denkt nicht daran, sich an Regeln zu halten. Wenn der Gras-Markt durch Legalität ausgetrocknet wird, dann wird er einer anderen illegalen Tätigkeit nachgehen. Geht nicht anders, weil Geldverdienen der Grund seiner Flucht war und ist. Darauf könnte man antworten: „Sofortige Arbeitserlaubnis für jedermann“ – klar, kann man machen, aber die Nachfrage für einfache Tätigkeiten ist begrenzt.

Die Lösung sieht derzeit so aus: Die Regierung sitzt das Thema aus, die Medien singen das Lied der Solidarität und warnen vor Rassismus, die Stadt ist mit dem Aufbau von Zelten beschäftigt und die Polizei erklärt öffentlich, diese Taten nicht verfolgen zu können. So wie der HVV das Schwarzfahren nicht mehr ahnden wird. Das ist in meinen Augen eine Kapitulation.

Wir werden uns im Kleinen dran gewöhnen. So wie wir uns doch auch an pöbelnde und aggressive Südländer gewöhnt haben, die in der U-Bahn Unruhe stiften und herumpöbeln. Und wenn es mal einen von uns trifft, beschränken wir uns aufs Glotzen aus sicherer Entfernung- wie eine Herde Antilopen, aus deren Mitte ein Tier gerade von Raubieren gerissen und aufgefressen wird.