Was kosten die Flüchtlinge – nachgerechnet.

Herrlicher Leserbrief.


 

Es wird immer behauptet, die Flüchtlinge seien „ein Gewinn für uns“. Noch nie wurde diese Behauptung stichhaltig begründet. Ich habe nachgerechnet:

Unser Bundeshaushalt (Entwurf v. 02.07.2015) beläuft sich auf rund 300 Mrd. Euro.
Bei rund 82 Mio. Einwohnern (incl. Flüchtlinge) betragen die Kosten für jeden Bürger rund 3.660,- Euro. Das bedeutet: nur wer mindestens 3.660,- Euro Ertragssteuern generiert, finanziert sich selber. Das setzt voraus, dass ein Alleinstehender im Jahr mindestens ca. 32.000,- Euro verdient, bzw. monatlich 2.670,- Euro. Dazu braucht man schon einen richtig guten Job. Einen Job, den kaum ein Flüchtling je bekommen kann – von den „gutverdienenden Zahnärzten“ jetzt mal abgesehen (die kenne ich bis jetzt nur vom Hörensagen).

Das bedeutet: So gut wie alle Flüchtlinge –  Kinder, Alte, Erwerbslose und solche, die weniger als 2.670,- Euro im Monat verdienen – müssen vom deutschen Staat alimentiert werden. Wer ist der Staat? Wir, die Steuerzahler. Nun die Frage: Wo bitte ist da der „Gewinn“? Ich sehe nur ein gigantisches Zuschussgeschäft, dessen Dimensionen man uns verschweigt, die aber über kurz oder lang unsere Sozialsysteme sprengen werden.

Dazu braucht man nur den Hartz4-Rechner zu bemühen. Danach erhält eine Familie, z.B. ein Paar mit 4 Kindern, monatlich rund 2.600,- Euro Sozialhilfe, Mietzuschuss und Kindergeld. Bedenkt man, dass viele dieser Paare in ihrem Heimatland kaum 300,- Euro im Monat verdient (wenn überhaupt), dann kann man sich leicht ausrechnen, wie hoch die Motivation dieser Familie (Erwachsene einschließlich der Kinder) sein wird, jemals zu arbeiten: ich vermute, sie wird gegen Null gehen.

Solange uns der Staat belügt und uns Stories auftischt, anstatt uns klar zu sagen, was uns dieser Wahnsinn kostet, so lange fühlen sich die Bürger ohnmächtig und betrogen. Und solange sie sich so im Stich gelassen und gegen die Flüchtlinge ausgespielt fühlen, so lange wird es zunehmend Widerstand geben. Wundert Euch also bitte nicht, Ihr Politiker. „Das Volk“ vertretet Ihr doch schon lange nicht mehr!

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