Veränderungen, nicht nur in der Hufnerstrasse

sieger

Pssst, seid mal kurz ruhig: Hört ihr auch das Gekreische aus Berlin?

Jetzt gucken wir nach Frankreich. Dort dürften die Franzosen die Elendslager mitten in Paris mittlerweile auch über haben…

Update: Ah geh, bin ich deppert? Im Dezember wird doch in Österreich gewählt! Aber da kann das nicht passieren, die Demoskopen und Medien sind sich einheitlich ganz sicher: Die FPÖ hat keine Chance. Na, da stellen wir doch schon mal den Schampus kalt, nä?

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11 Gedanken zu “Veränderungen, nicht nur in der Hufnerstrasse

  1. Wenn man unter Google „asylanträge 2016 rückläufig“ eingibt, dann sieht man noch das Getrommele vom 12.10.2016 ob des kleinen September-Schwächelns der ansonsten explosionsartig ansteigenden Asylanträge. Man trommelte ein paar Tage vor Veröffentlichung der Zahlen.

    Heute ist der 13.11.2016. Praktisch jede Sekunde veröffentlicht das BAMF die Asylantragszahlen vom Oktober 2016. Wo bleibt das Trommeln?

    Bin gespannt wie ein Flitzebogen….

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    1. Oha!

      Von 90.000/August über 75.000/September nun runter auf knapp 31.000 Anträge im Oktober. Das ist wohl kein Zufall mehr. Die Explosion scheint gestoppt (Seite 3):

      http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Asyl/201610-statistik-anlage-asyl-geschaeftsbericht.pdf?__blob=publicationFile

      Und wie früher gerechnet, ist der Antragsannahmestau weg. Somit sind im Oktober nicht weniger als 30.000 Menschen zu uns gekommen. Aber auch nicht viel mehr. Also rund 1.000/Tag bzw. 350.000 in 2016. Das passt größenordnungsmäßig gut zu den Regierungsaussagen.

      Familiennachzug kommt allerdings nochmal obendrauf, denn die Nachzügler müssen keine Anträge stellen. Wir haben also in 2016 locker eine Million Menschen geschenkt bekommen. „Etwas“ viel. Aber in jedem Fall viel weniger als von mir befürchtet.

      Tja. So sieht das aus.

      Viele Grüße

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      1. Die Einkommenskluft zwischen Europa und den armen Ländern wie Afrika ist grotesk groß, das wird auch auf Jahre hinaus so bleiben. Somit wird der Anreiz zur Migration unverändert bestehen bleiben. Sie wird auch auf absehbare Zeit kein Gleichgewicht erreichen, wir erleben den Beginn eines Ungleichgewichts von enormen Ausmaß. Eine bereits bestehende Ausländergemeinde zieht automatisch mehr Migranten nach sich, damit ist nicht nur der Familiennachzug gemeint. Die Ökonomen haben das an vielen Beispielen wie Australien und Großbritannien untersuchen können. Die offiziellen Zahlen sind somit interessant, aber für die langfristige Entwicklung nicht wirklich entscheidend.

        Kein Politiker wird je in diesem Land fordern können, die Einwanderer und ihre Nachkommen in deren Heimatländer zurückzuführen, auch dann nicht, wenn sie eine massive Belastung für unsere Gesellschaft darstellen. In modernen einkommensstarken Gesellschaften sind Massenausweisungen unvorstellbar, auch Trump weicht bereits von seinen Versprechungen ab. Daher ist unterm Strich die Frage, ob die Folgen der Migration gut oder schlecht sind, ziemlich egal. Wie die Kanzlerin sagte: Jetzt sind sie nun mal da.

        Logische Konsequenz: Verantwortungsvolle Politiker der nächsten Generation werden als erstes unsere Sozialsysteme neu gestalten müssen, andere Veränderungen unserer Gesellschaft wie Kriminalisierung kommen schon von selbst…

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  2. Gruß aus Hamburg Barmbek, Stimme ihnen vollkommen zu ! Aber die Wahrheit sagen ist ja gefährlich heute, da die Gutmenschen sie nicht war haben wollen ! Weiter so 🙂 2017 gibt’s die Quittung !!!

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      1. „…aber nicht vergessen: Auf der Couch sitzen und die Faust ballen ändert nichts und gilt später nicht als Widerstand!“

        Dann wirst Du ja heute bei der Demo sein. Ich bin immer noch hin- und hergerissen. Ich finde keine „rechte“ Entschuldigung, der Sache fernzubleiben…

        Viele Grüße

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      2. Ich bin gespannt, ob die Antifa nicht mehr Gegendemonstranten aufbringt, als die AFD für die Sache mobilisieren kann. Dann gibt es frische Jagt-die-Nazi-Fotos von den AFD-Anhängern.

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      3. Es waren nur 100 Leute der AfD da, schreibt der NDR. Und ich war nicht dabei. Ich hab ein megaschlechtes Gewissen. Ich kann nichts zu meiner Entschuldigung anführen….

        Wer solche „Freunde“ wie mich hat, der braucht keine Antifa mehr.

        Sack und Asche….

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