بغداد in der Hufnerstrasse

Er ist wieder da!

Beugehaft knackt keine Verschlüsselung, Migranten aus islamischen Ländern sind eine Bereicherung und die Erde eine Scheibe.

Zur Sache, wie hat sich unser Menschenexperiment im Hinterhof entwickelt? Das Fazit für den schnellen Leser: Erwartungsgemäß. Es ist laut, Anpassung ist für Angehörige des Stammes „Nimm“ ein Fremdwort und keiner der Gutmenschen traut sich, den geschenkten Menschen die Regeln unseres gesellschaftlichen Miteinanders beizubringen. Wir erleben Kultur(losigkeit) auf unsere Kosten, live und direkt im Hinterhof.

Hurra

Marjan Mobayyen ist eine von ihnen. Kann weder fehlerfrei schreiben noch Emails versenden, ist aber mit Migrationshintergrund perfekt für die Flüchtlingshilfe qualifiziert. Auf in ein verdummendes Deutschland.

Wir werden von Amateuren regiert und ins Abseits verwaltet. Bestes Beispiel ist Marjan Mobayyen, Koordinatorin des Ehrenamtes rund um Flüchtlingsunterkünfte von der Freien und Hansestadt Hamburg. Ihre beste Qualifikation für den Job: Sie hat Migrationshintergrund. In Wien hat sie Geschwätzwissenschaften studiert („kritische Rassismusförderung“), in Hamburg dann noch „Irgendwas-mit-Marketing“.

Offensichtlich ist sie jedoch zu blöd, eine Mail ohne offenen Adressatenkreis an die Anwohner der Hufnerstraße zu versenden und beweist fünf Minuten später ihr vollständiges Unwissen über die Funktion des Internets, indem sie eine Mail „zurückzurufen“ versucht. Ihre Inkompetenz gipfelt in unzähligen Rechtschreibfehlern in einem Text einfachsten Inhaltes. Sie tut schreiben wie denkt sie.

Ich entschuldige mich heute für jeden einzelnen Blondinenwitz, den ich je gemacht habe – aber konnte man damals dieses Elend an heutiger Dummheit erahnen?

irgendwasmitmarketing

„Marketing und Medien“ – Rechtschreibung und Versenden von Emails gehören nicht zu den „Studieninhalten“, ob sie sich das Ausbildungsgeld erstatten lassen kann?

Marjan, Mäuschen! Offizielle Mails der Stadt Hamburg sollten stets mit korrekter Rechtschreibung unter Einhaltung des Datenschutzes verschickt werden. Sonst haben wir hier bald Verhältnisse wie in deiner Heimat und damit meine ich nicht deinen „Studien“ort Österreich. In der freien Wirtschaft hättest du dafür eine Abmahnung kassiert. Aus bekannten Gründen muss ich leider von einer Mitteilung beim Datenschutzbeauftragten absehen.

Zur Klarstellung: Das ist das zweite Mal, dass die Amateure der Stadt Hamburg gegen den Datenschutz verstoßen und ein Bundesgesetz nicht einhalten – ein privates Unternehmen hätte so ein wiederholter Verstoß einen sehr hohen sechsstelligen Betrag gekostet. Ich behalte mir daher vor, die 272 Empfänger der Mail demnächst zu einer Diskussion auf meine Seite einzuladen. Mich dünkt, ich sollte dafür eine „besondere“ Einladung verwenden, Anregungen werden gerne entgegen genommen.

Zum Hinterhof: Es sieht aus wie ein Elendsquartier mit Massengrab. Es hört sich an wie ein Hinterhof in Bagdad. Vier kleine Kinder brüllen sich ständig aus 54032_90_1464327824Leibeskräften an, sie können einfach nicht normal spielen, insbesondere die kleinen Prinzen müssen immer brüllen und aggressiv ihren Rang behaupten. Scheint aber normal zu sein, denn wenn sie um 22 Uhr zum Essen gerufen werden, brüllen die Eltern ebenfalls (aus dem Fenster). Eltern, die ich übrigens noch niemals mit ihren Kindern habe spielen sehen. Müsste denen halt mal jemand sagen, dass das hier nicht normal ist und befremdlich auf die Anwohner wirkt, die täglich für ihre Finanzierung arbeiten gehen. Bestimmte Weltregionen vermitteln einfach konstant das Lebensgefühl einer Müllkippe. Das hat eine Menge mit Verhaltensweisen, Gewohnheiten und Bildungslücken zu tun, die in letzter Zeit auch direkt vor der heimischen Haustüre zu beobachten sind. Wird im Neusprech auch „Bereicherung“ genannt.

Als ich Kind war, haben wir das Garagentor genau ein einziges Mal als Fußballtor missbraucht, nach einem kräftigen Anschiss (erziehungsberechtigt war damals jeder Erwachsene) war das für immer vorbei. Unsere kleinen Kulturbereicherer schießen so lange auf die scheppernden Absperrgitter, bis der Essensruf erschallt.

Jaja, ich weiß schon, ich bin ein Blockwart. Aber zum einen habt ihr das Elend nicht direkt vor dem Fenster und zum anderen ist aus mir ein angepasster Nettosteuerzahler geworden (Marjan, das ist jemand, der „richtige“ Arbeit hat und für dich und deinen Sozialfimmel aufkommt). Wann sollen die kleinen Paschas denn die Gepflogenheiten unserer Gesellschaft erlernen? Auf der Hauptschule oder erst später in der Sprechstunde der Agentur für Arbeit? Ich mein‘ ja nur, hat ja alles ach so gut geklappt mit der Integration der Gastarbeiter und Folgegenerationen, deren wirtschaftliche Gesamtbilanz bis heute negativ ist.

Eugen hat sich übrigens für immer in seinen abgeschirmten 1.000.000 Euro Garten zurückgezogen und Lebensbilanz gezogen. Tja, der Schaden ist jetzt da, das hilft uns jetzt hier also auch nicht weiter.

eugen

Die ZEIT, Ausgabe 26 2016

Schönen Gruß an die Nachbarn von gegenüber. Ihr hättet eure teure Wohnimmobilie nicht nur mit einem normalen Zaun, sondern zusätzlich mit einem Sichtschutz abschirmen sollen. Tja, am falschen Ende gespart. Jetzt haben die kleinen Migranten-Kinder die Schaukeln eurer kleinen Lieblinge gesehen und sich über und unter dem Zaun durchgemogelt. Es hat genau 90 Sekunden gedauert, bis das dicke rothaarige Kind von der Schaukel vertrieben war – das nennt sich übrigens Migrationsdruck. Köstlich, köstlich, eurer Überforderung zuzusehen, es bedurfte erst einer Realistin aus eigenen Reihen, bis ihr die unerwünschten Besucher wieder auf meinem Hinterhof entsorgen konntet. Aber ich mache euch keinen Vorwurf, am eigenen Zaun und den kleinen Lieblingen hört es schließlich auf, auch die sogenannte Integration (merkt ihr was?).

 

Obwohl… Schweinchen„Wertvoller als Gold sind die Flüchtlinge“. Das sagt Martin Schulz, der allgegenwärtige Präsident des Europaparlaments. Das Gold hätte ich gerne, ansonsten bringen mir diese komischen Vögel nur erhöhte Sozialabgaben und vor allem Lärm. In lauen Sommernächten machen sie Radau im Hinterhof und stören den Schlaf der Werktätigen. Aber ich verstehe schon, langfristig retten sie Europa, denn „die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe“. Hat der Finanzminister gesagt. Klingt aber irgendwie ein wenig nach Nazi, von wegen „Lebensborn“ mit Migrationshintergrund und so. Liebe Damen, was ist denn mit dem schmerbäuchigen Bartträger, der immer und ständig rauchend vor der Tür steht – wäre der nichts für die Zucht? Den geistig Behinderten nehmt bitte nicht, auch wenn es Mitleid erregt, wie die kleinen Migrantenkinder ihn immer mit Stöcken schlagen. Selektion ist bei dem mittelalterlichen Volk eben noch sehr stark ausgeprägt, sie heiraten ja auch gerne innerhalb der Großfamilie. Ob der Herr Minister mir das mit der Inzucht noch mal erklären könnte..?

 

luegeAber jetzt mal im Ernst, liebe Nachbarn: Gleicht ihr die Parolen unserer Eliten und Medien auch mal mit den Zuständen vor Ort ab? Wundert ihr euch nicht über die Diskrepanz? Glaubt ihr den Medien mehr als den eigenen Erfahrungen und Eindrücken? Unsere Journalisten und Politiker fahren nicht mit Bus und U-Bahn, sie gehen nicht bei Aldi einkaufen oder bei Dunkelheit alleine durch die Straßen.

Und für die unkontrollierte Migration unproduktiver Menschen ist plötzlich ausreichend Geld vorhanden, aber nicht dafür, die Schulen vernünftig auszustatten, Pflegepersonal angemessen zu bezahlen und die Kommunen nicht verarmen zu lassen. Jahrzehntelang hat man den Mittelbau unserer Gesellschaft geschwächt, wegrationalisiert oder in prekäre Lebenssituationen überführt und wundert sich nun, daß das Gebäude wackelt.

Ihr könnt einem Seemann nicht in den Bart pissen und behaupten, es würde regnen.

Was bleibt? Ohnmacht, Zynismus und innere Emigration. Das Deutschland, das wir kannten und auf das wir uns verlassen konnten, hat uns verlassen.

GERMANY-DRESDEN-DEMONSTRATION

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28 Gedanken zu “بغداد in der Hufnerstrasse

    1. Nö, aber ich beschränke mich auf die Beschreibung des aktuellen Zustandes hier im Hinterhof. Die stumpfe Masse in diesem Land kann man nicht aktivieren, also erfreue ich mich nur daran, meine Vorhersagen und deren Eintreten zu dokumentieren.

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      1. Moin,

        Merkel hat nicht nur Deutschland sondern Europa ruiniert. Wenn nicht sogar noch mehr.

        Das ist normal für deutsche Kanzler. Und es ist auch normal, dass die meisten Deutschen passiv bleiben oder das Regime sogar unterstützen.

        Ebenso normal ist, dass sich die von Deutschlands Wesen in Mitleidenschaft gezogenen Länder früher oder später gegen uns erheben und unsere stumpfe Masse die Folgen ihrer Untätigkeit ausbaden lassen.

        ——–

        Selbstkritik: auch ich bin stumpfe Masse. Denn meine Aktivität beschränkte sich wesentlich auf etwas Kommentarschmierereien hier bei Dir und der AfD, meiner Demoteilnahme, mehreren erfolglosen Torbogen-Fotografierversuchen (mit gleichem Ergebnis wie Hartmut), zwei ebenso erfolglosen Versuchen, Dich mal real kennenzulernen und meinem Besuch auf dem Welcome-to-Barmbek Sommerfest.

        Wirklich schlechte Bilanz für ein ganzes Jahr „Nazi sein“…..

        ….nicht mal ne kleine Anzeige hab ich mir eingefangen ;(

        Viele Grüße

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      2. In meinem Fall war gar nicht mal die AfD der Weckruf, obwohl ich die schon seit Anbeginn als Protestpartei gewählt hatte.

        Mein persönlicher Weckruf war „HogeSa“. Ich fragte mich damals, ob ich mich – angesichts des zunehmendenden Muslim-Stresses im öffentlichen Raum – nicht doch mit Gewalt und Nazis anfreunden könnte. Ich stellte mir ernsthaft die Frage, ob ich lieber von einem Muslim oder lieber von einem Springerstiefel geschlachtet werden will. Ich entschied mich für die braunen Schergen.

        Nach dieser grundsätzlichen Einsicht fiel meine Aufmerksamkeit auf Pegida. Ich bewundere die unbeugsame Standhaftigkeit der dortigen Menschen. Ich seh die Ossis in einem ganz anderen Licht.

        Erst dann stellte ich mir die Frage, ob die AfD nichts für mich tun kann. Ich fing an, mich für die AfD näher zu interessieren. Parallel überschlugen sich ab Sommer letzten Jahres die Ereignisse. In der Welt. In Europa. In Deutschland. Und auch in der kleinen AfD.

        Alle diese Systeme haben noch lange nicht zur Ruhe gefunden. Russland und die USA besinnen sich auf ihre alte Stärken. Europa zerbricht. Afrika hat sich auf den Weg nach Deutschland gemacht. Wir bezahlen die Türkei dafür, dass sie Flüchtlinge abknallen. Unser öffentlicher Raum wird zunehmend arabischer und schwarzafrikanischer. Unsere linken Zöglinge verbrennen Autos.

        Warum soll gerade in der AfD Friede herrschen? Das ist keine Zerlegung sondern eine Konsolidierung. Sowas hat jede Partei am Anfang durchgemacht. Das sollte man gelassen sehen.

        Besonders in diesen äußerst unruhigen Zeiten.

        Viele Grüße

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      3. Alles so lange her… wenn die ganzen Musels jetzt über Nacht verschwinden würden – da würde uns doch etwas fehlen, dann müssten wir uns ja über uns selbst aufregen.
        Ich find‘ das mittlerweile geil: Wir sind Zeitzeigen, Geschichte wird gemacht. Wenn der Finanzkollaps jetzt eintritt, kann der Wahnsinn noch einmal an Fahrt aufnehmen. Und wir sitzen in der ersten Reihe, ist doch toll!

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      4. Der wahre Teufel steckt – und da bist Du m.E. für anfällig – in der Resignation und dem daraus entstehenden Zynismus.

        Natürlich könnte man sich die Haare raufen. Die Haare raufem, warum das Volk nicht aufsteht. Die Haare raufen, warum sich die AfD andauernd selbst zerlegt. Die Haare raufen, warum die 68’er von „Wir-sind-Eppendorf“ nicht begreifen, dass sie selbst die neuzeitlichen Nazis geworden sind.

        Aber all das darf nicht zur Verbitterung führen. Und auch nicht zur Überheblichkeit (bzw. in Deinem Fall: zur weiteren Steigerung des Überlegenheitsgefühls). In meinen Augen sind derartige Auswüchse infantile Schutzmechanismen überforderter Schwächlinge.

        Man darf sich nicht als bloßer Zuschauer fühlen, wenn die eigene Heimat zerstört wird. Das wäre psychokrank. Im Gegensatz zu den Gutmenschen sind wir Nazis aber nicht krank. Wir werden trauern und nicht klatschen.

        Viele Grüße

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      5. Ach, Wolfgang. (mit einer Stimme, als wäre ich meine Oma im Alter von 100 Jahren, kommt total gut rüber:)
        ACH, WOLFGAAAANG.
        (Pause)
        Du immer mit deinen Nazis.
        (Pause)
        (lautes Ausatmen)
        Ach, Wolfgang.
        (Pause)
        Das ist doch alles so lange her.
        (Pause)
        Ach, ach, ach.
        (Pause)
        Ich höre gerade eine Nazi-Band, Liveaufnahme von 1985 in Lübeck („Stolz!“) und muss ob deiner Zeilen an die Oma aus Eppendorf mit ihren Schmuddelvideos denken (wie hieß die Alte noch?).
        (Seufzen) (An der Zigarre ziehen) (laaaaanges Ausatmen)
        Ich bin nicht verbittert.
        (Pause)
        Überheblichkeit? Überlegenheitsgefühl? Infantilität? Ich bitt‘ dich, gehts auch ’ne Nummer kleiner?
        (Zigarre – Ausatmen)
        Das ist DEMOKRATIE, die Mehrheit hat diese Regierung gewählt und signalisiert in Umfragen den Wunsch zur Fortführung dieses Kurses. Das ist eine Tatsache.
        Bitte verschone mich mit Verschwörungstheorien über Wahlen und Wahlvorhersagen.
        Aber jetzt einmal die direkte und offene Frage an dich:
        STEHST DU FüR ODER GEGEN DIE FREIHEITLICH DEMOKRATISCHE GRUNDORDNUNG?

        (Spannung!)
        (Pffffft)

        Ach, Wolfgang.
        Ach, ach, ach.

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      6. Moin,

        wenn es so ist, dass die Mehrheit des Volkes den eingeschlagenen Weg aktiv oder passiv unterstützt, dann werde ich diese Mehrheitsmeinung selbstverständlich achten und respektieren. Wie könnte ich auch anders? Ich bin ein lupenreiner Demokrat.

        Demokratie bedeutet aber nicht, dass man sich selbst der herrschenden Mehrheitsmeinung anschließen muss oder sich resigniert in sein Schneckenhaus zurückzieht, wenn man eine Minderheitsmeinung vertritt. Beides bezeichne ich als Schwäche. Ein „Schweigen aus Angst“ ist der ultimative Demokratie-Killer.

        Diesbezülich war Deine Einstellung bisher tadellos. Du hast schließlich diesen Blog ins Leben gerufen und bewundernswert fleißig und liebevoll befeuert.

        Weniger tadellos sind die zunehmenden Anflüge von Resignation und Oberlehrerhaftigkeit, wenn Du uns „belehren“ willst. Beides bewirkt bei mir den Eindruck, dass Du und dieser Blog ein Auslaufmodell werden könnten. Das wär sehr schade. Denn benötigt werden dringend Leute und Medien, die Aufbruchstimmung vermitteln.

        Ein frohes „wir-schaffen-es-uns-zu-wehren“ wäre dabei ein hübsches Motto.

        Kurzum: sieh die aktuellen Zustände mal sportlich. Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass man uns unser Land runiert. Natürlich muss zuerst die Mehrheit gewonnen werden und mitmachen wollen. Aber dann wird gemeinsam in die Hände gespuckt und Schulter an Schulter mit scharfem Besen der eingedrungene Saharastaub anständig vor unsere Tür gefegt.

        Dieser Blog kann dabei helfen, den Selbsterhaltungstrieb unseres Volkes zu wecken.

        Viele Grüße

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      7. Wir laufen in den ökonomischen Untergang. Vielleicht nicht in zwei Jahren, aber in 10 Jahren wird es hier anders aussehen. Während britische Aktien gerade steigen, ziehen die internationalen Anleger das Geld aus dem DAX ab. Derweil fordern jetzt die italienischen Banken ihre Rettung mit ein paar hundert EU-Milliarden. Die eingewanderte Dritte Welt verstärkt dieses Problem und zerstört unsere Sozialversicherung.

        Erich Kästner antwortete einmal auf den Vorwurf, weshalb er nicht gegen die Nazis gekämpft oder sonst irgendetwas getan habe, mit dem Gedanken, es sei sinnlos, sich gegen eine Lawine zu stellen.

        Manchmal ist es einfach zwingend, den Kelch bis zum Boden zu leeren. Das politische Personal in der EU und in Deutschland ist schlichtweg unfähig und unwillig, die notwendigen Schritte zu gehen. Es gibt nur noch zwei wirklich machbare Schritte – Schuldenrestrukturierung in der gesamten EU (illusorisch) oder Deutschlands Austritt aus dem Euro (genauso Illusorisch).

        Alles andere wird ein unkontrollierter Zusammenbruch der Eurozone sein, oder aber eben eine verfestigte Stagnation mit entsprechender politischer Radikalisierung. Die Zuwanderer sind nur der stinkende Brandbeschleuniger auf dem schwelenden Flächenbrand.

        Gruß vom Anwohner

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      8. „Vielleicht nicht in zwei Jahren, aber in 10 Jahren wird es hier anders aussehen.“

        Mein lieber Anwohner….

        Ich denke, dass Du ein Pendler bist. Morgens verlässt Du das Quartier. Und Abends kommst Du zurück. Eigentlich nur zum Schlafen und an lauen Sommerabenden den Schmerbauch im Stadtpark abjoggen. In Deinem Urlaub fährst Du ins Ausland. Und am Wochenende kriegt man ein falsches Bild.

        Nein, mein Jung. Du kannst gar nicht wissen, was hier Vormittags an einem ganz normalen Wochentag in unserem Quartier los ist! Ich bekomm es tagtäglich mit. Denn ich pendele antizyklisch.

        Die Schulkinder sind zu gefühlten 30% schwarz. Weitere 50% sind Araber. Nur noch vereinzelt Deutsche Hascherl, die sich mühsam in den Mehrheiten der Stadtteilschulen einzugliedern versuchen.

        So um 10:00 herum erwachen unsere längst in den Wohnungen des Quartiers eingezogenen Neubürger. Sehr auffällig auch hier die Migranten mit dunkler Hautfarbe. Die Hellbrookstraße sieht Mittags aus wie Zentralafrika. Es herrscht ein babylonisches Sprachengewirr. Besonders, wenn sie bei warmen Wetter morgens in Herden durch die Straßen Richtung Stadtpark strömen.

        Spannend ist es auch, Sonntags früh um 6:00 die Fuhle beim Museum der Arbeit nach Norden zu fahren. Knapp vor den Bahnbrücken ist rechts eine Disco für Schwarze, die dann Kehraus hat. Das ist allerdings hochgefährlich! Da wird gekotzt, gebrüllt, Flaschen geworfen, geprügelt und in Horden mitten auf der Straße gegangen und provoziert.

        Mach Dir einfach mal den Spaß und geh mal zu „komischen“ Zeiten und mit offenen Augen durchs Quartier. Dagegen ist Dein pittoresker Hinterhof „behütete Sozialwerkstatt“. Es geht also schon längst nicht mehr darum, irgendwas zu verhindern oder zu stoppen. DER Zug ist definitiv abgefahren. Und zwar sowas von….

        Natürlich wird es stets Menschen geben, die wie „Wir-sind-Eppendorf“ oder Hartmut krampfhaft wegschauen und es alles nicht so schlimm finden. Es gab damals auch viele Deutsche, die angeblich nicht ahnten, was mit den Juden gemacht wurde und ganz geschockt taten, als sie zwangsweise durch die KZs geführt wurden. Im Wegschauen waren die Deutschen schon immer groß.

        Das nützt aber nichts. Wir müssen uns schon jetzt Gedanken machen, wie wir die Sache rückabwickeln können. Und wie wir die erwischen und bestrafen, die unser Land mit voller Absicht derart ruiniert haben. U.a. mit den zynischen Worten „Das ist gut so“.

        Viele Grüße

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      9. Du beschreibst die Welt, wie ich sie auch wahrnehme. Leider muss ich trotzdem widersprechen, den Schmerbauch hat der komische Vogel auf dem Hinterhof, ich selbst bin für ein asketisches Leben bekannt und fahre ebenso wie du viel Fahrrad. Neulich habe ich einen herumeiernden Radler überholt und dabei an dich gedacht…

        Die Negerdisko kenne ich, in der Tat ist es frühmorgens in der Regel die Polizei, die dort das Auskehren besorgt. Aber ist das nicht nur ein Ausdruck ihrer Lebensfreude? Eine Bereicherung für unser Spießer-Leben, während wir zur Arbeit hasten?

        Diese Tage wurde ich Zeuge eines zugedröhnten Aggressors, der in der Innenstadt grundlos Leute angegriffen hat. Der Einsatz des Pfeffersprays (das Gute von Walther) wäre unverhältnismäßig gewesen, bringt es doch eine Strafanzeige mit sich. Es rief dann jemand die Polizei und es hat eine Viertelstunde gedauert, bis der Peterwagen kam. In der Innenstadt, mitten am Tag. Und in der Zeit haben sich alle gute Menschen vor seinen Angriffen weggeduckt und sind mit gesenktem Blick weitergegangen. Und das ist für die Bürger eine echte Lebenserfahrung, wie viel mehr an Rechtsbeugung mit indirekten Auswirkungen mit langfristiger Wirksamkeit erduldet der Michel dann wohl noch von den Politikern? Es ist wie du sagt: Es ist der Gewöhnungseffekt eingetreten, genau wie bei der misshandelten Ehefrau, die die einzige positive Eigenschaft des Prügelgatten lobpreist. So sind die Menschen.

        Aber meine Vorhersage der Veränderung betrifft nicht die Neger und Araber auf der Straße, der Drops ist doch schon lange gelutscht. Ich zielte auf die von mir geteilte Meinung der pessimistischen Ökonomen, die massiven Wohlstandsverlust in naher Zukunft vorhersagen. Man könnte dann mal darüber nachdenken, was diese Teile der Bevölkerung machen, wenn ihre Alimente ausbleiben. Macht aber keiner, weil doof.

        Und aus genau diesem Grund lehne ich mich entspannt zurück und gucke dabei zu, wie wir vor die Wand fahren – nenne es ruhig Resignation oder Oberlehrerverhalten. Ich habe Grund zu der Annahme, dass ich das überleben werde und freue mich auf die dummen Gesichter der breiten stumpfen Masse.

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      10. „Leben“ wird allgemein überbewertet. Denn es endet 100%-ig mit dem Tod. Es stellt sich also lediglich die Frage, ob die aktuellen Verhältnisse dazu geeignet sind, unser Leben nachhaltig zu verkürzen.

        Der von Dir so gleichmütig erwartete Zusammenbruch unserer Ökonomie führt bei all denen zur Verarmung, die ihre Habseligkeiten in der zusammenbrechenden Ökonomie einlagern mussten. Zum Beispiel ist die Kombination eines Negativzinses bei gleichzeitiger Abschaffung des Bargeldes ideal zur willkürlichen Enteignung geeignet. Man kann sein Geld nicht mal mehr unters Kopfkissen legen.

        Also wirst auch Du verarmen und arme Menschen sterben früher. Ein „entspanntes Zurücklehnen“ schreibt und liest sich cool. In Wahrheit ist es aber nicht mal eine schlecht geratene Durchhalteparole.

        Denn man darf sich das Kommende ja nicht wie einen in der Zukunft liegenden Knall vorstellen. Vielmehr ist das Kommende ja schon längst täglich gelebte Praxis. Zur Zeit stehen wir bis zu den Waden in der Scheiße. Aber – und das ist sicher – der Pegel wird langsam steigen. Dein entspanntes Zurücklehnen wird spätestens dann schwierig, wenn Dein Kragen erreicht ist.

        Dieses Prinzip des langsamen Zunehmens des Leidens ist geschichtlich bewährt. Es kommt dabei ausschließlich auf das timing an. Es darf nicht zu schnell gesteigert werden. Wenn man das beherzigt, kann man einem Volk sogar Hunger, Bomben und Unterdrückung zumuten. Und das Volk wird die Führung trotzdem bejubeln. Wir können den Mechanismus gerade in der Türkei bewundern, wenn wir im eigenen Geschichtsunterricht krank waren.

        Übrigens hatten auch damals bei uns einige elitäre Affen geglaubt, dass sie sich selbst entspannt zurücklehnen und sie den Untergang des Deutschen Volkes aus der inneren Distanz studieren könnten. Sie wurden schneller „bevorzugt“ behandelt, als sie gucken konnten.

        Persönlich sehe ich auch keinen Unterschied zwischen „zynisch erscheinenden Gutmenschen“ und echten Zynikern. Beide Spezies helfen uns letztlich nicht weiter. Denn in Wahrheit sind beide Gruppen sehr schwach. Beiden ist der Selbsterhaltungstrieb abhanden gekommen. Menschen ohne Selbsterhaltungstrieb sind Todgeweihte.

        Viele Grüße

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      11. Es wird ein schleichender Niedergang sein, kein Bigbang. Und sehr wohl kann man sich entsprechend ausrichten, es gibt auch in ärmeren Ländern Leute mit Geldvermögen. Und nicht ohne Grund steigen die US-Börsen immer weiter, während Europa Kapitalabflüsse sieht. Kopfkissen und Zinseinnahmen sind auf absehbare Zeit ohnehin keine guten Anlageformen…

        Ich bin sehr gegen die Abschaffung von Bargeld, weil das Unfreiheit bedeutet. Mittlerweile denke ich anders, eine Abschaffung von Bargeld würde der Schattenwirtschaft das Leben deutlich schwerer machen und mir somit an anderer Stelle mehr Freiheit verschaffen. Aber in diesem Land bekommen wir Projekte wie den elektronischen Personalausweis oder die Gesundheitskarte nicht auf die Reihe, also dürfte von der Seite auf absehbare Zeit keine Hilfe zu erwarten sein.

        Außerdem gibt es vorher diverse andere Stellschrauben, an denen man zur Verbesserung der Lage drehen könnte – wenn man denn nur wollte. Aber man will nicht und daher halte ich eine deutliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage und öffentlichen Sicherheit für notwendig, um der entsprechenden Forderung mehr Nachdruck zu verleihen. Die Leute müssen erst in ihrer Komfortzone betroffen werden, bevor klares und logisches Denken die neue „politische Korrektheit“ wird. Ob dieser Zeitpunkt zufälligerweise mit einem Wahltermin übereinstimmt, wer weiß das schon.

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      12. Eine „Schattenwirtschaft“ kann ihre Geschäfte mühelos auch in Dollar, Rubel, Bitcoins, Glasperlen oder Naturalien abrechnen.Und das werden die „Schattenwirtschaftler“ auch tun, wenn bei uns kein Bargeld mehr verfügbar ist. Das sehen die ganz entspannt….

        Nein. Die vollständige Umstellung auf Giralgeld dient einzig und alleine dem Zweck, direkte Kontrolle über unser Geldvermögen zu erlangen. Das ist das Ziel. Der Rest ist Gerede.

        Meine Komfortzone ist gestört, wenn ich bedürftige Einheimische leiden sehe. Bei der Tafel. Bei der Suche nach bezahlbarem Wohnraum. Bei der Suche nach Jobs (ich kenne selbst eine Handvoll diplomierter und promovierter Chemiker und Ingenieure um die 50, die verzweifelt sichen und suchen). Bei der Stütze. Bei dem Abrutschen in die Altersarmut. Bei der Anhebung des Renteneintritts.

        Wessen Komfortzone heutzutage angesichts dieser Fakten nicht gestört ist, der ist eine egozentrische Sozialsau (und wer ausländische Flüchtlinge den einheimischen Bedürftigen vorzieht, ist noch schlimmer).

        Leute wie die von „Wir-sind-Eppendorf“ ficht Not und Armut nicht an. Das hat die noch nie interessiert. Die Schaffung von Wohnraum war denen stets egal. Sie wollten stattdessen alte einstöckige Bauernhäuser erhalten. Was fürs eigene Auge statt für Andere ein Dach über dem Kopf. Sie selbst sind ja bestens versorgt. Da kann man die Grundbedürfnisse anderer Menschen leicht relativieren.

        Derartige Menschen wird man NIE aus deren Komfortzone bekommen können! Ähnlich Herrn von Schnitzler oder Frau von Berg. Sowas lässt das einfache Volk den Kelch bis zur Neige austrinken und lobt dessen gesundheitsfördernde Wirkung.

        Auf deren Besinnung sollten wir also weder hoffen noch warten.

        Viele Grüße

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      13. Selbst fundamentalistische Gutmenschen haben mittlerweile erkannt, dass wir offensichtlich nicht nur wehrlose Kinder und Frauen retten sondern dass sich durchaus auch viele junge männliche Arschlöcher bei uns eingenistet haben.

        Da unsere Polizei und Gerichte – u.a. aus Angst vor dem Rassismus-Vorwurf der Gutmenschen – nicht willig und fähig sind, diesen bei uns noch unsozialisierten Typen Grenzen aufzuzeigen, werden die Jungs den öffentlichen Raum zunehmend dominieren. Viele von denen hassen uns, denn die ihnen versprochenen Annehmlichkeiten wurden ihnen verwehrt. Und viele verachten uns, weil wir kein gottgefälliges Leben führen. Ideale Voraussetzungen für Mord- und Totschlag, no-go-Areas, Vergewaltigungen, Banden, Drogen, Raub und Ladendiebstähle auf unseren Straßen.

        Diese Erkenntnisprozesse verlaufen bei den Deutschen relativ langsam.

        Die Langsamkeit wird durch die informelle Salamitaktik unserer Regierung gefördert. So erfuhren wir ja erst kürzlich, dass wir in 2015 wohl doch über 2 Millionen Menschen aufnahmen. Es hätten uns aber auch 900.000 wieder verlassen, so dass unter dem Strich „nur“ 1.1 Millionen verblieben. Unklar ist, wer uns da verlassen hat. Haben uns vielleicht auch junge Deutsche Ärzte, Ingenieure und Naturwissenschaftler verlassen, weil wir ihnen keine passablen Jobs bieten konnten? Weniger unklar ist mittlerweile, wen wir bekommen haben. Die Mär von den gut augebildeten Fachkräften hat sich ja wohl erledigt.

        Langsam sickert auch die Erkenntnis in die Gutmenschen, dass unsere Willkommenskultur Grenzen kennt. Denn unsere Willkommenskultur hat all die Menschen zu uns eingeladen, denen es schlechter geht als uns. Und das sind nun mal „ein paar mehr“ als wir aufnehmen können.

        Und nach und nach sickert auch ins öffentliche Bewusstsein, dass die Haystraßen-Leute in ihrem großen Haus aus der Gründerzeit mühelos 20 Flüchtlinge beherbergen könnten, was wirklich nicht überzogen wäre. Da stehen so viele Räume leer. Aber die predigen halt lieber im überfüllten Barmbek Wasser und schlürfen selbst den köstlichen Wein der Eppendorfer Betuchten.

        Ich kann mir nicht vorstellen, dass all diese kleinen Erkenntnisse (und viele hab ich hier nicht gelistet) wirklich komplett am Volk vorbeigehen. Und ich will es mir auch nicht vorstellen…..

        Viele Grüße

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      14. Die allgemeine Befindlichkeit gegenüber den Afrikanern und Arabern wird sich verschärfen, je mehr davon kommen und je mehr die Deutschen staatlich veranlasst an Boden verlieren. Sei es anhand zu tolerierender Gegensätze wie Vielehe, Ehe mit Minderjährigen und damit Sex mit Minderjährigen, Vollvermummung, Umgang mit Frauen, Forderungskultur statt Diskussionskultur usw, als auch durch die extremen Kosten, die wir Einheimischen zu tragen haben.

        In diesem Land lag auch ohne Massenzuwanderung schon so vieles im Argen, immer mehr Menschen verstehen nicht, warum arme Menschen z.B. im Arbeitsamt sanktioniert werden bis in die Obdachlosigkeit und Fremde dieselben Leistungen erhalten, ohne irgendwelche Auflagen erfüllen zu müssen, Leistungen erbracht zu haben oder jemals erbringen zu werden. Wenn arbeitslose Migranten illegale Autorennen fahren und dabei eine junge Frau töten, bekommen sie Bewährung aufgebrummt, wer eine „Hatespeech“ in Facebook postet fährt für drei Monate in den Knast. Ich bin verschwurbeltes Denken der Juristen gewohnt, aber damit komme ich nicht mehr klar. Aber die Nazi-Keule funktioniert nur noch in bestimmten Kreisen. Mit vielen Leuten kann man unter vier Augen sehr vernünftig reden. Man hält sich in der Öffentlichkeit noch zurück (Schweigespirale), aber das wird schon noch.

        Wir werden unseren Sozialstaat und Nannystaat an amerikanische/afrikanische Verhältnisse anpassen müssen. Damit haben sich sowohl die negativen Auswüchse des Migrationsdrucks als auch die zunehmende Ideologisierung erledigt. Und ich möchte schnell eine Entscheidung, die längst überfällig ist und auch so oder so kommen wird. Sozialstaat oder offene Grenzen mit oder ohne Sozialfürsorge nur für die Urbevölkerung. Beides zusammen geht nun mal nicht.

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      15. Genau!

        Deutschlands Willkommenskultur stammt von „menschlich betroffenen“ Wohlhabenden und jungen Linken mit reichen Papas.

        Deren gutmenschlichem „Humanitäts-Gewissen“ wurde der „kleine Mann“, unsere eigenen Schutzbedürftigen und viele teuer erkämpfte Grundrechte geopfert.

        Wenn das Volk ganz real leiden muss, damit die Schönen und die Reichen ihren erhabenen Seelenfrieden finden können, dann kippt die Stimmung schneller und nachhaltiger, als wir gucken können.

        Die Aufgabe dieses von der „wir-sind-Eppendorf“-Gesinnungspolizei aus gutem Grund vehement bekämpften Blogs sehe ich unverändert in der Auflistung der Leiden, die die betuchten „Gewissensgeplagten“ über das gemeine Volk gebracht haben. Dieser Blog dient der politischen Bildung.

        Viele Grüße

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      16. Die Eliten haben sich radikalisiert. Es ist nicht die bürgerliche Mitte, die sich radikalisiert hat – und auch nicht „das Pack“. Es sind die meinungsbildenden Eliten. Und mit dem Integrationsgesetz zeigen sie denen, die sie verachten, nun noch einmal den symbolischen Mittelfinger. Ein anderes Motiv scheint es ja nicht zu geben. Ich glaube, man wollte es „denen da unten“ mal so richtig zeigen. Die ganze Verachtung der Eliten kam mit der Migrantenpolitik zum Ausdruck. Und die Wut der Eliten braucht keine plumpen Beschimpfungen – Migranten als Mittel zum Zweck. Es ist die mangelnde Demut dem Leben gegenüber und unerschütterlicher Glaube an das eigene Größenselbst der Eliten. Das hat uns in den Abgrund gerissen: die radikalisierten Eliten. Und kein Mensch weiß, wo ihre Wut eigentlich herkommt.

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      17. Moin,

        die Deutschen neigen zum Extremismus.

        Mal sind wir ganz rechts und bekämpfen mit aller Macht die Linken. Und mal geht es andersherum.

        Dieses „Pendeln“ paart sich stets mit Deutscher Gründlichkeit. Wir neigen dazu, die Vertreter der jeweils anderen Meinung als „Schweine“ zu entmenschen, sie und ihre Liebsten auszurotten und ihr Hab und Gut zu vernichten. Unsere Linken schmeißen Steine auf Polizistenschweine, veranstalten Kristallnächte und drohen Kindern von Nazischweinen. Das nennen sie „Notwehr“.

        Nach und nach staut sich bei uns eine zunehmende Wut an. Irgendwann wird das Pendel wieder umschlagen und dann werden die Linken jammern und überhaupt nicht verstehen können, wieso ihre Gegner so eine Wut gegen sie entfalten.

        Ich sehe also keine düstere Verschwörung linker Eliten. Ich sehe vielmehr den seit über hundert Jahren weltweit bekannten hässlichen Deutschen in all seiner Pracht. Allerdings im linkselitären Gewand.

        Du und ich wollen das Pendel in die andere Richtung ziehen. Sobald uns das gelungen sein wird, wird uns das Ergebnis aber gewiss nicht behagen. Denn die dumpfen „Ruhm-und-Ehre“-Gröler wollen wir doch genau so wenig wie die linkselitäre Antifa. Wir zwei erblühen im Übergang. In der kurzen Zeit der minimalen Auslenkung des Pendels zwischen den zwei Extremen. Leider ist dieser Übergang geprägt von hoher Änderungsgeschwindigkeit der Umbrüche.

        Dem Deutschen Volk ist Mäßigung, Toleranz, Klugheit und Humor verwehrt. Nur damit könnte man die Pendelausschläge dämpfen. Der junge Hartmut kann das alles natürlich noch nicht so ganz verstehen. Aber von der Haynstraße hätte ich deutlich mehr erwartet. Es macht mich so traurig, dass damals zig Millionen Menschen sterben mussten ohne dass wir Deutschen auch nur ansatzweise begriffen haben, warum das passieren musste. Und dass es wieder und wieder passieren wird, bis wir endlich begreifen, dass es keine „gute Gewalt“ gibt.

        —————-

        Ich finde zwei Dinge schade. Erstens finde ich schade, dass Du teilweise mehrere Tage brauchst, bis mal ein Beitrag freigeschaltet wurde. Und zweitens finde ich schade, dass Du mit der IP der Kritiker dieser Seite so unseriös umgegangen bist.

        Beides führt dazu, dass eine Diskussion stark behindert wird. Ich hab zum Beispiel so viel um die Ohren, dass ich nach stark verzögerten Freischaltungen jedesmal mühsam den Faden wiederfinden muss. Normalerweise täte ich mir das nicht an, aber dieser Blog ist unterstützungswürdig.

        Aber doof ist eben, dass Du unseren Meinungsgegnern die Gummel abgedreht hast. Ich seh den Punkt nicht mehr allzu ferne, dass wir zwei alle Argumente ausgetauscht haben und wir uns dann ausschließlich von tagespolitischen Ereignissen inspirieren lassen. Spätestens dann wird der Blog für Leser uninteressanter. Und das wäre kontraproduktiv.

        Vielleicht könnte Hartmut eine Anti-Anwohner51-Seite ins Leben rufen? So ne Art Teamwork zwischen Dir und ihm. Und die Schreiber können sich dann frei entscheiden, wo sie schreiben. Und dann verlinkt ihr gegenseitig. Das würde uns alle weiterbringen.

        Viele Grüße

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      18. Das mit der Freischaltung lässt sich leider nicht ändern und ist der Sicherheit geschuldet. Ich würde dich ja „white listen“, aber diese Funktion gibt es nicht. Auch habe ich niemandem die Gummel abgedreht, die allgemeine Ernüchterung und Lethargie macht sich nach einem Jahr Ausnahmezustand auch hier breit. Die Leute sind das Thema einfach Leid. Das mit den IP-Adressen war sogar sehr großzügig von mir, denn heute werden Menschen in Deutschland wegen ihrer Meinung verfolgt, da ist Erziehung zur Datensparsamkeit dringend erforderlich. Hartmut ist hingegen absolut linientreu, der wünscht weder Schutz noch abweichende Meinungen, das hat er auf seinem Blog klar zum Ausdruck gebracht.

        Und das Erstellen von Kommentaren im Internet ändern rein gar nichts an der aktuellen Lebensrealität, denn ich stimme nicht mit dir überein, dass die Deutschen zum Extremismus neigen. Ich würde eher sagen, dass wir sehr penibel und pflichtbewusst sind, dazu noch obrigkeitshörig und mittlerweile des Denkens entwöhnt. Deswegen sind die mit diesem Irrsinn auch durchgekommen. Ich vermute, dass die Minderheit der Über-den-Tellerrand-Hinausdenker inzwischen ernüchtert ist von der gesellschaftlichen Realität ihrer Mitmenschen. Ein Drittel der Bevölkerung ist schon damit geistig ausgelastet, die grundlegenden Anforderungen des Lebens zu bewältigen. Ein weiteres Drittel bekommt etwas von der Situation mit und ist auch „irgendwie besorgt“, geht aber unerschütterlich davon aus, dass es irgendwer irgendwie richtet. Das letzte Drittel sind die begeisterten Mitläufer, die jeden der etwas gegen die offizielle Propaganda sagt, niederbrüllen.

        Wenn man das als die unwandelbare Natur von Mensch und Gesellschaft akzeptiert, wird einem allerdings leicht klar, warum das Ganze unaufhaltsam voranschreitet. In diesem System kann man es durch Show, Täuschung und Heilsversprechen weit bringen. Irgendwann wird es zusammenbrechen, naürlich, aber erst wenn alles zerschlagen und verschleudert ist. Und hinterher will es übrigens keiner gewesen sein. Kann man auch Extremismus nennen, aber der Begriff ist irgendwie so verbraucht.

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      19. Hartmut hat Humor. Seine Fotos vom Torweg fand ich klasse.

        Ein Mensch mit Humor ist nicht dumm. Nur dumme Menschen sind linientreu. Ein kluger Mensch würde sich nie in seiner Freiheit des Denkens einschränken lassen.

        Wie ich schon schrieb: vermutlich ist Hartmut lediglich noch zu jung, um die Mechanismen zu durchblicken. Aber ich hab bei dem Jungen größte Hoffnung…..

        „Wir-sind-Eppendorf“ dagegen verfügt über keinen Humor. Die nehmen sich selbst todernst. Das sind Extremisten, weil die nur eine Meinung ertragen können.

        Seit Sommer letzten Jahres hab ich reihenweise Menschen zum Nachdenken bringen können. Liberale, Rote und Linke. Und oftmals wurde ich zum Nachdenken gebracht. Der zum Lösen unserer Probleme notwendige Schulterschluss des Volkes fällt nicht vom Himmel sondern er muss erarbeitet werden. Das kann auch per Internet geschehen, wenngleich das persönliche Gespräch natürlich vorzuziehen ist.

        Ich sehe keine andere Möglichkeit der Annäherung.

        In diesem Sinne begrüße ich mittlerweile auch Dein Runterfahren der 88-Provokationen. Anfänglich kam es mir so vor, als wenn Du vorm „Staatsschutz“ den Schwanz einkneifst. Aber ich denke, dass Dein aktuell eingeschlagener Weg mehr bringt. Lediglich gegen Fatalismus und Resignation wehre ich mich.

        Ich glaube nicht, dass die denkfähigen Deutschen nicht raffen, was mit uns zur Zeit gemacht wird. Diktatoren erschießen mit unserem Geld Flüchtlinge. Das Internet, Satire und Literatur wird zensiert. Man erzählt uns etwas von „guter Gewalt“ gegen Andersdenkende. Die Sicherheit im öffentlichen Raum sinkt spürbar. Erschwingliche Wohnungen werden unerreichbar. In Deutschland werden Tiere, Frauen und Kinder im Namen Allahs gequält. usw…usw…

        Ich vermute, dass die aktuellen Aktivitäten gegen die Meinungsfreiheit deswegen so wütend vorgetragen werden, weil die Stimmung kippt. Ein letztes Aufbäumen sozusagen. Denn selbst von den überzeugtesten „Welcome-to-Barmbek“-Hardliner-Gutmenschen hörte ich schon: „…und wir schaffen es NICHT“.

        Viele Grüße

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      20. Hartmuts Fotos entsprechen der Komik eines kleinen Kindes, das sich beim Verstecken die Augen zuhält und „such mich!“ ruft. Mein Nachbar Hartmut steht am Ende seines Lebens, kompensiert ausgebliebenen beruflichen Erfolg mit einer „Intellektuellen“-Webseite und ist Mitläufer eines Systems, in dem er nichts mehr zu verlieren hat.

        Aufklärung ist wichtig. Das erkenne ich an den großen aufgerissenen Augen meiner Gegenüber, wenn ich von dem Fuhrpark an privaten PKW der armen „Schutzsuchenden“ berichte. Wer das nicht selbst gesehen hat, glaubt eben das Gelesene auf Spiegel.de und Zeit.de noch.

        Deine Wahrnehmung der 88er Provokationen finde ich mindestens bemerkenswert. Ehrlich gesagt habe ich mir mehr Sorgen um dich als um mich selbst gemacht. Ironie oder Satire ziehen nicht mehr, wegen Abbildung eines Tisches in Hakenkreuzform rufen Leute die Gerichte an. Das ist für mich als Texter die größte Beleidigung gewesen – man erkennt nicht mal mehr die feinste Ironie. Aber nie sah ich mehr Faschismus als in diesen Tagen. Der Türkenführer kopiert sämtliche Erfolgsfaktoren Hitlers, dem Putsch folgen Ermächtigungsgesetze und Sonderbehandlungen. Und in Deutschland erfolgt derzeit die gesellschaftliche Vernichtung Andersdenkender durch staatlich finanzierte Institutionen von Kahane und Konsorten.

        Wir werden sehen, als Zeugen der Zeitgeschichte.

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      21. „Ehrlich gesagt habe ich mir mehr Sorgen um dich als um mich selbst gemacht.“

        Glaub ich Dir nicht. Weder das Wort „ehrlich“ noch das mit den „Sorgen“.

        Du hast Dich zum Beispiel grußlos in Deinen wochenlangen Urlaub davongestohlen. Ich war schon kurz davor, Hartmut anzumailen, ob er irgendwas hat läuten hören. Ist ja immerhin Dein Nachbar.

        Ähnlich „kommunikativ“ wie damals bei Deinem Spiegel-fake-Interview und Deinem realen Wochenblatt-Artikel, auf den mich erst die Antifa hinweisen musste!

        Du bist kein blonder, geradliniger Kamerad mit stahlblauen Augen, mit dem man Pferde stehlen könnte. Das hab ich mir abgeschminkt.

        Viele Grüße

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      22. Jetzt bin ich traurig. Ich dachte, wir beide retten zunächst Hamburg, dann Deutschland und am Ende die ganze Welt. Und jetzt willst du nur Pferde stehlen und damit in die Zeitung kommen. Du sollst doch nicht mit den Schmuddelkindern von der Antifa spielen, ich sitze ja auch nicht mit Hartmut auf seinem Balkon…

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      23. Die Welt retten? Du kannst doch nicht mal Deinen Hinterhof sauber halten.

        Unser Hartmut ist da schon viel weiter als Du. Der wohnt auf der anderen Seite der Straße. Sonnenseite mit pittoreskem Hof-Idyll.

        Da siehst Du mal, wie weit man es sogar ohne beruflichen Erfolg bringen kann.

        Aber statt Dir ein Beispiel zu nehmen kennst Du nur Stress, Geld und Hektik. Und was hat es Dir genützt? Zum Schluss bist Du doch auf der dunklen Seite der Straße gelandet. Als soziales Experiment sozusagen.

        Oder guck Dir die Haynstraße an. Die retten nicht ihren Stadtteil. Die SIND der Stadtteil. Und dazu beste Wohnlage ohne Container und Lärm bis tief in die Nacht. Da kommt selbst Dein Sunnnyboy von gegenüber nicht heran.

        Je weniger Nazi, desto besser lebt es sich.

        Denk mal drüber nach…. 😉

        Viele Grüße

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      24. …am Ende haben wir gar kein Nazi-Problem in diesem Land, sondern ein Problem aufgrund der unkontrollierten Zuwanderung von Wüstensöhnen, die gar keine Raketenwissenschaftler sind..?

        Das dürfte auch der Grund sein, warum die Wachleute auf dem Hinterhof vor Langeweile nicht wissen, wohin mit sich. Naja, sie haben ja ihre Smartphones und Tablets, zur Not machen sie im Benz ein kleines Nickerchen, bezahlt werden die Migrantenjungs mit den Kopftreterfrisuren im Kampf gegen die Nazis ja offensichtlich sehr gut.

        Es ist alles so dermaßen lächerlich.

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