Weeeeeeit entfernt von der Hufnerstrasse

Blicken wir in den Süden.

Nein, nicht in die Vororte von München, das Attentat ist von einem Deutschen begangen worden, unzurechnungsfähig und unter Drogen. Haben sie herausgefunden, sogar ganz schnell.

Und das Lustige bei den Gutmenschen ist, wenn der Täter einen deutschen Pass besitzt, dann ist Nationalität und Täterhintergrund plötzlich gaaaanz wichtig. Nur wenn die Täter einer Minderheit angehören, dann kann man heutigen Täterbeschreibungen in der Presse z.B. von Schwimmbad-Sextätern ja nur noch entnehmen, dass sie Badehosen in unterschiedlichsten Farben besitzen. Hochinteressant!

 

Aktennotiz: Wer einen deutschen Pass hat, ist Deutscher. Ein Hund, der im Stall geboren wird, ist ja auch ein Pferd.

 

Ich will auf diese Meldung hinweisen, denn sie macht Hoffnung:

ruecktritt

 

Diese Passage gilt hoffentlich bald auch für uns:

 

staatsgeld

 

Der Begriff „Staatsgeld“ ist irreführend, der Staat erwirtschaftet nichts, er verteilt nur um. Es sind Steuergelder, die von einer Minderheit der Bürger aufgebracht worden sind. Auch wenn einige Politiker so dumm frech sind und die breite Masse in diesem Punkt belügen:

staat

Und weiter:

Die österreichischen Wähler wurden nicht auf einen Schlag faschistoid, sondern sie versuchen mit dem Kreuzchen weit rechts, ihren gepolsterten Sozialstaat zu verteidigen.

 

Nochmal in aller Deutlichkeit: Wird unqualifiziertes Humankapital en masse in dieses Land geholt, dann müssen wir einfachen Bürger dafür bezahlen. Heute, morgen und auf Dauer. Die Eliten zahlen das nicht.

Unser Wohlstand wird nicht von Sozialpädagogen durch gegenseitiges Pulsfühlen erwirtschaftet. Wir werden massiv höhere Beiträge für die Krankenkasse zahlen. Die heutigen Rentenhöhen werden wir nur noch aus Opas Erzählungen kennen lernen, die Altersarmut ist für die Mehrheit von uns vorprogrammiert. Ist das kurz und prägnant genug? Wollt ihr Zahlen?

Die „Eurokrise“ mit Griechenland und Co. ist auch nicht vom Tisch, genau wie die Auswirkungen der „Finanzkrise“ nicht ausgestanden sind: Wir Hamburger haben mit der HSH-Nordbank ein Mahnmal mitten in der Stadt. Weiß jemand von euch, wie hoch der Schaden der HSH pro Einwohner der Stadt ist, zumindest ungefähr? Nein? Warum auch, da kümmern sich die Politiker drum. Hauptsache, ihr GLAUBT und habt ein gutes GEFÜHL.

Sie hatten die Wahl und zwei Stimmen. Jetzt sind Sie sprachlos.

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6 Gedanken zu “Weeeeeeit entfernt von der Hufnerstrasse

  1. Wir sollten auch versuchen unseren Sozialstaat zu verteidigen, allerdings wenn ich mich so umschaue..
    Und nein ich bin kein Pessimist, sondern nur noch neugierig in welcher Form (Steuererhöhung, Einführung eines „Heiligen“-Solis, andere Hinterlistigkeiten, worauf ich noch nicht gekommen bin, z.B. Zwangshypothek, sich Frau Merkel unserer Kohle bemächtigt.

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  2. Hallo Anwohner,

    die betuchten Haystraßen-Eppendorfer mit ihren € 4,–/qm Miete brauchen kein Staatsgeld. Sie sind über derartige Niederungen erhaben. Daher gebührt ihnen allein die Deutungshoheit über Recht und Unrecht.

    BTW: wo bleibt Dein aufrecht trotziges „88“?

    Viele Grüße

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    1. Das „88“ sollte provozieren, aber das prallt nicht nur an der breiten Masse ab, sondern befeuert sie noch. Den Anzeigen aus der Haynstraße blicke ich gelassen entgegen, aber selbst langjährige „Freunde“ haben mich deswegen bedroht, also gebe ich zumindest in diesem Punkt auf.

      Ein sehr intelligenter junger Kollege hat die Lebenswirklichkeit in Deutschland sehr klar erfasst und analysiert. Als wir über die weitere Entwicklung sprachen, holte er die einschlägige Keule raus und schlug damit auf die AfD ein. Er hat einfach zugemacht (die wollen Homosexuelle internieren) und war für eine sachliche Argumentation nicht mehr zu gewinnen.

      Wir werden einen Rechtsruck in Deutschland bekommen, wie andere Länder in Europa es auch gerade erleben. Und das ist gut so. Aber ich habe die Dummheit der Menschen unterschätzt und werde die einschlägige Argumentation gegen eine vom Mainstream abweichende Meinung nicht mehr befeuern, daher keine Satire hinsichtlich DES GROSSDEUTSCHEN REICHES mehr.

      Freundschaft! Seid bereit! Immer bereit!

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      1. Ich fand die „1, 4, 7, 8, 13“-Zahlenspielchen, Führergeburtstage, Ikea-Tische und „oi,oi“-Laute eh immer ein wenig albern.

        Unverändert unschön finde ich den Begriff „Primitive“. Ich habe höchsten Respekt vor deren pragmatischer Durchsetzungskraft und Lebenswillen, den sie ja nun auf ihrer Reise zu uns und auch tagtäglich in unseren Lagern unter Beweis stellen: Was nicht passt, wird passend gemacht.

        ————–

        Ich sehe Deine Seite unverändert als informelles Gegengewicht zu den lokalen regierungskonformen Speichellecker-Seiten. Das allein wird reichen, um weiterhin als staatsgefährdender „Nazi“ gesehen zu werden.

        Ich zumindest trage meinen von den Linken und nun auch von den Eppendorfern angehefteten braunen Stern mit großem Stolz!

        Mein Stolz begann bei der AfD-Demo im Herbst. Auf Seiten der Mehrheit mitzulaufen, Minderheiten niederzubrüllen und mit Lebensmitteln zu bewerfen, das kann jeder Schwächling.
        Aber aufrecht die Übergriffe der Mehrheit zu ertragen, dazu muss man stark sein. Ich war stolz, zur niedergebrüllten, blockierten und besudelten Minderheit zu gehören.

        „Je suis Nazi“ 😉

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      2. Die pauschale Bezeichnung von Menschen als „Primitive“ erfüllt den Tatbestand der Volksverhetzung, ist strafbewehrt und zu unterlassen. Man darf einzelne Menschen aber sehr wohl in Bezug auf konkrete Handlungen so bezeichnen: Die Typen, die mitten auf den Hof pissen bezeichne ich als Primitive.

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