Buchbesprechung in der Hufnerstrasse

Es wird mal wieder Zeit für eine Buchbesprechung.

Ich bitte Freunde und Gegner dieses Blogs darum, sich einmal auf die Argumentation des Autors einzulassen, zu diesem Zweck stelle ich ausführliche Textpassagen ein. Das kann uns helfen, zu einer Versachlichung der Diskussion zu kommen und endlich die unproduktive Schlacht der emotionalen Gesinnung zu beenden. Das Lesen und Nachdenken anstrengend und ungewohnt, aber ihr schafft das.

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„Ich bin davon überzeugt, dass dieses Buch des deutschen Genozidforschers Gunnar Heinsohn zur Pflichtlektüre von Politikern und Feuilletonisten gemacht werden sollte. Darin wird der Zusammenhang zwischen Menschenproduktion und Gewaltpolitik durchleuchtet. Es darf in keiner Diskussion mehr fehlen, weil die aktuellen Konflikte nur im Licht dieser Analysen transparent werden.“ Peter Sloterdijk, 2006

 

 


Söhne und Weltmacht: Terror im Aufstieg und Fall der Nationen von Gunnar Heinsohn.

gunnarGunnar Heinsohn war Leiter des Instituts für Völkermordforschung an der Universität Bremen, also unverdächtig im Sinne einer politischen Gesinnung.

Damit dieses Buch sein volles Bouquet entfalten kann, muss man sich stets das Erscheinungsjahr vor Augen halten: 2003, also vor 13 Jahren.

Das Buch gibt es mittlerweile nicht mehr zu kaufen, was im Hinblick auf seinen aufklärerischen Inhalt natürlich zu Verschwörungstheorien einlädt. Dem halte ich entgegen, dass es damals wohl einfach kein wirtschaftlicher Erfolg gewesen ist. Im Jahre 2003 hätte ich das Buch auch nicht zu Ende gelesen (der Lektor muss dabei geschlafen haben). Aber unter den aktuellen Umständen liest sich das Buch wie eine offenbarende Warnung, die fahrlässig in den Wind geschlagen wurde. Wer Google bedienen kann, findet das Buch schnell als PDF-Datei. Eine Verlinkung wäre justiziabel und muss daher unterbleiben.

Gunnar Heinsohn hat die Armuts-Invasion für das Jahr 2018 vorhergesagt.

Aktuell liest man von hunderttausenden Afrikanern, die aus Staaten südlich der Sahara kommen und in Nordafrika auf ihre Überfahrt nach Europa waren.
Warum ist das so, was verursacht diese Bewegung?

Heinsohn argumentiert mit dem Youth bulge (Jugendüberschuss), ein von Gary Fuller erstmals 1995 verwendeter Begriff, der die überproportionale Ausstülpung (bulge) der demografischen Alterspyramide in einer Gesellschaft bezeichnet. Nach Fuller liegt ein youth bulge überall dort vor, wo die 15- bis 24-Jährigen mindestens 20 Prozent, bzw. die 0- bis 15-Jährigen mindestens 30 Prozent der Gesamtgesellschaft ausmachen.

 

„Selbst im optimistischen Szenario, daß für jeden ausscheidenden Vater in diesen Regionen sogar mehr als ein Sohn in der Heimat eine für ihn akzeptable Position findet, werden mindestens 300 Millionen junge Männer – zweite bis vierte Brüder – in die Territorien der entwickelten Welt drängen. Dort erreichen im selben Zeitraum gut 100 Millionen Jungen das Jugend- und Erwachsenenalter. Die meisten von ihnen werden mit imponierendem pädagogischem Aufwand und mit immer optimistischer stimmenden Resultaten zu Frieden und Gewaltlosigkeit erzogen.“

„Islamische Länder tragen das Siegesbanner der Fortpflanzung. Youth bulges sind keine alles erklärenden Faktoren, aber Theorien weltgeschichtlicher Großereignisse, die sie schlichtweg ignorieren, greifen zu kurz. Auch weil der Faktor Sohnesüberschuß so beschämend simpel ausschaut und wenig hergibt für theoretische Finessen, läßt man ihn leichthin unausgelotet oder gleich ganz beiseite. Selbst wo er einem irgendwie einleuchtet, behält er etwas Repetitives und Unoriginelles. Dagegen ist nur einzuwenden, daß bei allen Ansprüchen auf Eleganz eines Arguments auf seine Relevanz gleichwohl nicht verzichtet werden kann.“

 

Der Essay von Heinsohn beschränkt sich nicht nur darauf, diesen youth bulge allein im Hinblick auf den Islam durchzudeklineren, sondern er belegt ihn an zahlreichen geschichtlichen Beispielen, vor allem an der europäischen Expansion im Zeitalter der Entdeckungen und des Imperialismus. Sogar die Gründe der Hexenverbrennung werden geschichtlich einsortiert.

 

„Die Dynamik eines youth bulge – das kann nicht oft genug betont werden – resultiert nicht aus Nahrungsmangel. Ein jüngerer Bruder, der als Knecht des Erbsohnes durchaus satt und vielleicht sogar dick werden kann, sucht nicht nach Lebensmitteln, sondern nach einer Position, die Ansehen, Einfluß und Würde verbürgen soll. Nicht Untergewichtige, sondern potenzielle Verlierer oder Deklassierte drängen nach vorne.“

„Bereits mehr als ein Sohn pro Vater erzeugt Spannungen – und zwar innerhalb der Familie, die es nicht einfach nur mit zwei Jungen zu tun hat, sondern mit dem Erstgeborenen und seinem Bruder. Die Eifersucht oder gar tödliche Feindschaft zwischen beiden ist seit Kain und Abel der Stoff zahlloser Werke der Literatur geworden. Hingegen ist historisch schwer zu belegen, daß zwei oder gar mehr Söhne pro Vater rundherum friedlich im Erwachsenensektor ihrer Gesellschaft untergebracht werden können. Schon dort, wo über mehrere Generationen hinweg – sagen wir – zwei Millionen Väter drei Millionen Söhne hinterlassen, gibt es Schwierigkeiten. Wo gar sechs oder neun Millionen Jungen bei zwei Millionen Vätern heranwachsen, wird es ganz ernst.“

41v2Fuirz6L._SY344_BO1,204,203,200_„Denn selbst bei einer extrem liberalen Öffnung der Grenzen können Einwanderer eines nicht sonderlich gut – nämlich viele begabte junge Leute bereitstellen, die von klein auf in einer hochtechnologischen Gesellschaft heranwachsen, souverän mit ihr umgehen lernen und dann die kritische Masse bilden, die sie ideenreich auf neue Höhen führt. Diese Voraussetzung für ein Verbleiben Europas im Spitzensegment der Weltwirtschaft kann womöglich mit direkt in der Wissensgesellschaft aufgewachsenem eigenen Nachwuchs leichter erreicht werden als mit wie auch immer motivierten Zuzüglern aus Afrika und der muslimischen Welt. Selbst Kinder aus zugewanderten Familien, die ihre gesamte Schulausbildung in Deutschland erhalten, scheinen keine Garantie für das Halten eines hohen Niveaus zu geben. Im Gegenteil, sowie der Migrantenanteil in Schulklassen bei 20 Prozent liegt, rutscht das Leistungsniveau aller Kinder in diesen Klassen ab, wird allerdings selbst bei 40 oder mehr Prozent Migrantenkindern nicht mehr schlechter. Hier wird Gewaltiges gelingen müssen.“

Das Schlusswort Heinsohns ist nüchtern und etwas verschwurbelt, aber die durchklingende Warnung macht Angst, denn mit „in 15 Jahren“ meint er heute, also unsere Lebensgegenwart:

„Bei einer Wende nicht nur Amerikas, sondern auch Europas zurück zur Eigenvermehrung muß der Druck innerhalb der youth bulge-Länder, und von dort ausgehend, auf der ganzen Welt wachsen. Man mag das vernachlässigen, weil sich ohnehin nur 60 von 600 Millionen in den kommenden 15 Jahren eine Chance hätten ausrechnen können. Aber man verspürt vielleicht spätestens dann, daß im ersten Viertel des 21. Jahrhunderts noch ganz andere Verluste anstehen könnten als im gesamten Jahrhundert davor. Daß ein solcher Satz Unrecht behalten will, versteht sich von selbst.“

Noch einmal: Das Buch ist von 2003.

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12 Gedanken zu “Buchbesprechung in der Hufnerstrasse

  1. Hallo Anwohner51,

    ich bezweifele, dass Dein Wunsch nach Versachlichung so erreicht werden kann.

    Ein Eppendorfer oder Barmbeker Gutmensch interessiert sich nicht für die Gründe, warum ein Hilfesuchender an unsere Tür klopft. Ihn interessiert lediglich, dass da einer in Not ist und dass demjenigen geholfen werden muss.

    Dass diese Not möglicherweise gar nicht durch Krieg und Unterdrückung entstand, sondern durch deren Erbrecht, das ist doch völlig unerheblich.

    Nachweislich ist die Not so groß, dass die Leute ihre Heimat verlassen und sich auf einen lebensgefährlichen und tausende Kilometer langen Weg zu uns machten. Das tut keiner freiwillig oder weil er uns schädigen will.

    So! Das sind erstmal die Fakten. Es klopft also ein Armer an unsere Tür. Und der will rein in unser reiches Land. Das ist die Ausgangssituation.

    Und nun sehe ich in unserem Land zwei Kräfte. Eine Minderheit will die Tür nur einen kleinen Spalt weit aufmachen, weil sie sagt, dass wir nicht die armen und verfolgten Hungerleider der ganzen Welt reinlassen und ernähren können.

    Und es gibt eine Mehrheit, die die Tür weit geöffnet haben möchte. Sie sagen, dass das keine Hungerleider sind, sondern hochqualifizierte Fachkräfte, die morgen sogar die Renten unserer überalterten Gesellschaft bezahlen.

    In diesem Spannungsfeld befindet sich Deutschland zur Zeit. Das ist das ganze „Problem“.

    Das Verblüffende ist für mich die Emotionalität in unserer Gesellschaft. Warum bin ich ein Nazi, wenn ich anderer Meinung als die Mehrheit bin? Wann hat Deutschland verlernt, sich sachlich auseinanderzusetzen? Wie kann es dazu kommen, dass eine selbsternannte Eppendorfer Gesinnungspolizei durchs Netz geistert? Wie konnte es zu dem Wochenblatt-Artikel kommen, der Dich als „Hetzer“ tituliert?

    Das sind alles Fragen, die kein Stück mit den Migranten zu tun haben. Ich behaupte, dass die Deutsche Bevölkerung nicht mehr fähig, willig und in der Lage ist, Meinungsverschiedenheiten ausdiskutieren zu können. Wir können nicht mehr miteinander diskutieren!

    DAS ist der eigentliche Knaller in diesen bewegten Zeiten! Wir haben unseren menschlichen Umgang miteinander verloren. Wir sind nur noch in der Lage, den Meinungsgegner zu belangen, zu verklagen, ihm die Radmuttern abzuschrauben, ihn niederzubrüllen, mit Eiern zu bewerfen und ihm das Handwerk zu legen. Ich sehe das gleiche Spiel auch in der seriösen Bürgerschaft. Da findet einfach keine Diskussion mehr statt. Die Meinungsminderheit kann sagen, was sie will. Es wird nicht angenommen.

    Und glaub mal nicht, dass irgendeiner der Gutmenschen Deinen Buch-Beitrag oder diesen meinen Kommentar auch nur ansatzweise liest. Dinge von Nazis liest man nicht. Punkt.

    So lange wir dieses gesellschaftliche Problem (und das ist ein ganz ernstes Problem) nicht verstehen, brauchen wir uns um die Folgeprobleme gar keine Gedanken zu machen. Also, ob die Tür nun sperrangelweit offen oder doch besser deutlich zugezogen wird.

    Viele Grüße

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    1. Du beschreibst die Situation sehr treffend, aber es bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass die Menschen nicht anfangen, nachzudenken und sich zu ändern. Heute findet man ja auch keine Willkommensklatscher mehr an den Bahnhöfen, sondern Bürgerinitiativen gegen die Slums in der Nachbarschaft. Da ist also etwas in den Köpfen passiert. Vielleicht liegt es daran, dass sie plötzlich persönlich betroffen sind – der NIMBY-Effekt. Kann man ja auch sehr schön an den von Grün-Wählern dominierten Gegenden hier in HH sehen, die sich trotzdem gegen Erstaufnahmelager aussprechen. Und jede negative Erfahrung wird häufiger herumerzählt als positive Erlebnisse.
      Ich selbst beschäftige mich sehr wohl mit Gegenmeinungen, also gebe ich die Hoffnung nicht auf und empfehle dieses Buch sehr nachdrücklich.

      Du hast es auch noch nicht gelesen, denn eine Aussage ist falsch: Sie kommen sehr wohl mit der Absicht, uns zu schädigen, weil sie die unerschütterliche Absicht verfolgen, sich zu nehmen, was sie brauchen und haben wollen. Sie sind dabei ausdrücklich gewaltbereit, denn mit Gewalt sind sie erzogen und am Ende vertrieben worden. Das kann man in diesen Tagen sehr deutlich in den Elendslagern in Griechenland sehen, aber insbesondere in den geschichtlichen Auswirkungen des Youth Bulge.

      Aber es stimmt schon – wenn wir diese gesellschaftlichen Defizite nicht angehen, ist die Sozialversicherung nichts anderes als ein obsoletes Luxusproblem. Man könnte auch sagen: Ein Schnellballsystem, in der wir die letzte Generation sind, die dann am Ende wohin gebissen wird…

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      1. Hallo Anwohner51,

        ich sperre mich innerlich, mir Gedanken um die Beweggründe mir völlig kulturfremder Menschen zu machen, wenn ich nicht mal die Beweggründe meiner eigenen Landsleute begreifen kann:

        So bewundere ich gerade die mit Eisenstangen und Holzlatten bewaffneten Linken, die die AfD-Mitglieder in Stuttgart lynchen möchten.

        Bei den Willkommensklatschern gibt es im Moment lediglich kleinere Verwirrungen durch Merkels Allianzen mit Unrechtsregimen und deren – bei uns zugelassener – Zensur. Sobald sich die Beklatscher an Merkels aktuelle Regeln gewöhnt haben und sobald die aufgeschobenen Flüchtlingsmassen wieder zu uns rollen, wird auch wieder fleißig geklatscht werden.

        Das kann sich – spürbar für uns – erst dann ändern, wenn ein Großteil der uns entgegenstehenden Mehrheit persönlich Leid durch Flüchtlinge erfährt. Aber selbst uns leidoffenen Nazis wird ja bisher überwiegend nichts Schlimmes durch Flüchtlinge passiert sein. Und so lange das Wetter so kalt bleibt, sind ja auch im Stadtpark keine großartigen „Bereicherungen“ zu erwarten.

        Wir befinden uns alle in Wartestellung. Wartestellungen konservieren Fronten. Bei uns und bei unseren Gegnern. Vor lauter Langeweile ballern wir ungezielt in der Gegend rum:

        – die Eppendorfer und der Staatsschutz wollen uns das Handwerk legen

        – und die AfD will die Minarette einreißen.

        Nur Merkel freut sich. In der aktuellen trügerischen Ruhe der Feuerpause kann sie glatt 2017 gewinnen!

        Viele Grüße

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      2. EZB. Du hast schon wieder die EZB vergessen, denn an der Baustelle ja auch ordentlich Feuer unterm Dach. Es würde mich sehr wundern, wenn die aktuelle „Feuerpause“ nicht auch dafür genutzt werden würde.

        Gelegenheit ist zu gut...

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      3. Damit wird noch bis zur EM gewartet. Wichtige Politik macht man am besten, wenn das Volk Fußball schaut.

        Das bringt mich gerade auf eine Idee…..

        WENN das Wetter gut werden sollte und WENN Oktober wieder Leinwände zu den Spielen aufstellt, dann sollten wir uns da mal auf ein konspiratives Bierchen treffen. Erkennungszeichen könnten wir per Mail vereinbaren und vorher dreimal um den Block gehen, um den Staatsschutz abzuschütteln. Und natürlich sollten wir nicht nicht bei jedem Tor lauthals Nazi-Lieder grölen, um unsere eisenstangentragenden Freunde von der Antifa nicht aufzuwecken 😉

        Und hinterher ziehen wir an Deinen drei Heimen vorbei und gucken gefährlich rechtsradikal *gggg*

        Viele Grüße

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      4. Um deine satirische Darstellung eines Rechtsradikalen aufzugreifen: Gestern fand die 1. Mai Parade in der Schanze statt. Wer sich die Vögel mal aus der Nähe angeschaut hat, den überkommt ein gruseliger Schauer.
        Politisch motivierte Schläger. Vermummen sich vor den Augen der Polizei. Sind mit allen Utensilien ausgestattet, die sie für die Krawalle brauchen (Augenspülung, kurze Schlagstöcke als „Fahnen“ deklariert, Vermummung). Darunter sind dumme halbstarke Kids aber auch Normalos, die tagsüber im Büro abhängen und sich für den Kick dann auch gerne mal prügeln.
        Die Ehemaligen und jetzt Etablierten stehen draußen auf ihren Dachgeschosswohnungen, befeuern den Webergrill und die Parade mit antikapitalistischen Parolen, das Craft-Bier in der Hand. Schlimm und gefährlich sind nur die „Profis“, die einem sofort ins Auge fallen.
        Arm dran die Kaputten, die den Kampf gegen das System so ernst betrieben haben, dass sie gar nicht merkten, wie sie abgehängt wurden. Dazwischen sogar Behinderte im Rollstuhl und Kinderwagen. Aber die sind ja alle für das Gute, also lassen wir sie mal ziehen…

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    1. Ach, Hartmut lebt in seiner eigenen kleinen Welt… Sein Verhalten ähnelt einem kleinen Kind, das sich beim Versteckspielen in die Ecke stellt und die Augen schließt. Aber er wollte auch mal Fotos machen, weil er das bei mir ja auch gut angekommen sind. Die Menschen wollen halt unterhalten werden, da muss man mit der Zeit gehen.

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      1. Ich muss Hartmut allerdings beipflichten……

        Ich würde zwar gern, aber ich kann noch nichts Negatives über Flüchtlinge berichten. Ganz im Gegenteil. Beim Einkaufen sind die mir bisher Begegneten sehr freundlich, mühen sich sogar mit unserer Sprache. Und von Geschäftsfreunden hör ich auch nur beste Dinge.

        Negativ sind mir die noch zur Schule gehenden Jungmännerhorden aufgefallen. Sie sind laut, beweisen sich gegenseitig ihren Mut beim wilden Überqueren der Straße und sind respektlos. Wie wir halt auch in deren Alter waren. Normal.

        Aber ich bewundere zugleich auch immer, wie problemlos und lieb Schulkinder miteinander umgehen. Da spielt es keine Rolle, ob einer schwarz, weiß oder grün ist.

        Und bei meinem winterlichen „Hinterherspionieren“ wollte ich ja auch zu und zu gerne marodierende Flüchtlingsgangs vor die Kamera bekommen. Das einzige, was ich wirklich bekam, waren klamme Hände.

        Wäre Köln nicht passiert, hätte ich mir schon längst nen Termin beim Seelenklempner geben lassen… 😉

        Wie auch immer: auch wenn man die Augen offen lässt, sieht man ziemlich wenig. Aber das heißt nicht viel. Denn in meinen ganzen 30 Jahren als Hamburger bin ich noch niemals Opfer einer Gewalttat geworden. Von daher wärs ja wohl auch ein Hammer, wenn ich innerhalb eines Jahres von einem „Musel“ angesprungen worden wäre. Als EInzelner bin ich halt keine Statistik.

        Ich würde mich aber wohler fühlen, wenn andere von uns konkrete negative Erfahrungen gemacht haben. Das würde mich – wie Köln – frisch bestätigen. Und daraus kann ich dann neue Kraft für mein kommendes Sommergehetze schöpfen.

        Also haut rein! Schockiert mich. Konfrontiert mich mit der Realität.

        Viele Grüße

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  2. Hmmm… mal wieder hetzen…..

    Frei nach dem Motto „eine Hetze am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen“.

    ———

    1. Ich hielt das immer für Nazi-Propaganda. Aber es stimmt offensichtlich. Flüchtlinge müssen nicht saubermachen geschweige denn ihre eigenen Klos schrubben. Sie dürfen es nicht einmal:

    http://www.abendblatt.de/hamburg/article207530215/Warum-Fluechtlinge-ihre-Heime-nicht-sauber-machen-duerfen.html

    ———-

    2. Es scheint auch zu stimmen, dass Deutsche Rentner prinzipiell weniger Geld als ein zugereister Flüchtling bekommen kann:

    http://www.huffingtonpost.de/2016/04/22/markus-soder-csu-fluchtli_n_9755390.html

    Man schlackert immer wieder mit den Ohren….

    BTW: wollte eben auf Anwohners Hinterhof. Kein Durchkommen. Beeindruckende Rohrbauarbeiten. Wollen die da ne U-Bahn bauen? Oder sollen die Flüchtlinge zukünftig per Rohrpost verteilt werden?

    Viele Grüße

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