Wiesendamm – normaler Samstagabend

1130973928-polizei-fluechtlinge-zaun-f6GRNXpUVFeNxPHANGSonntag, die Sonne scheint und kitzelt den müden Partygänger so langsam wach… so auch im Wiesendamm, da haben noch alle einen dicken Kopf von der Party am Samstag Abend, auf der es ordentlich zur Sache ging.

Wer die ganze Woche dumm herumsitzt, im Internet surft, rauchend den vorbeigehenden Menschen nachguckt und Frauen abcheckt, der muss am Wochenende auch mal vom Alltag abschalten dürfen. Wer dafür kein Verständnis hat, sollte sich mal ein wenig um Kulturtoleranz bemühen.

Lobend zu erwähnen sind die Gäste der Party, die aus Rücksicht auf die Anwohner um 23 Uhr sofort nach Ankunft das Blaulicht ausgeschaltet haben. Blaulicht vor der Tür hat der Barmbeker nämlich nicht so gerne, die Rosamunde-Pilcher-Sendung guckt man gerne ungestört. Zum Glück haben alle Peterwagen einen halbwegs vernünftigen Parkplatz direkt vor der Tür gefunden, somit konnte die Straße weiterhin befahren werden.

Partynachlese und Fotos gibt es morgen in der Tagespresse. Wer Lust auf Bullshit-Bingo hat, der kann sich die Mitteilung aus den Qualitätsmedien schon heute selbst erstellen, dabei sollten folgende Begriffe vorkommen:

Flüchtlinge | Traumatisiert | Lagerkoller | Teleskopschlagstock | Schiiten | Christen | Syrer | Fachkräfte | Raketenwissenschaft | Nazis | Deutschland Verrecke | Selfie | Antifa | Hitler

Update von Montag, 14.12.:

Es gibt keine Meldungen. Die Polizei selbst hält es nicht für meldewürdig. Ein Einsatz mit drei Peterwagen und einem RTW der Feuerwehr ist ja auch Kleinkram, denn guckt mal hier, da hat es einen Unfall zwischen einem car2go-Smart und einem Taxi gegeben, DAS ist wichtig. Und überhaupt war die Massenschlägerei der Traumatisierten in Langenhorn schon aufregend genug, zu viele Einsätze in den Einrichtungen könnten die Bürger verunsichern.

Wer erinnert sich nicht an die Berichte der Großeltern über die regelmäßigen Schlägereien nach dem Krieg. Die haben sich auch ständig in die Fresse gehauen, weil morgens keine Tageszeitung im Kasten war, die Essensration nicht wie gewünscht ausfiel oder man einfach mit der Gesamtsituation unzufrieden war. Passt schon.

 

Ich wünsche allen einen fröhlichen 3. Advent – für Besinnlichkeit sorgt dieses kurze Video:

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5 Gedanken zu “Wiesendamm – normaler Samstagabend

  1. Hallo anwohner51,

    wow! Klasse investigativer Journalismus!!!! Da lagen die Möchtegern-Reporter wahrscheinlich schon längst im warmen Betti und träumten vom harmonischen Synchronschwimmen im mainstream.

    Die Polizeistatistik scheint doppelt geschönt zu werden. Einerseits verschweigen die Polizisten die kleineren Einsätze. Und andererseits wird der Bezug von „Flüchtling“ und „Kriminalität“ gelöscht.

    Die AfD-Fraktion hatte diesbezüglich gerade ne kleine Anfrage an den Senat gestellt, ob derartige Anordnungen und Vorschriften von ihm stammen, was der Senat verneinte.

    Wir können ohne Infos der Polizei bestenfalls die Spitze des Eisberges sehen. Toll, dass Du den späten Blaulicht-Einsatz mitbekommen hast.

    Es wäre hilfreich, wenn noch mehr aufmerksame Anwohner aus der Hufnerstraße und dem Wiesendamm die Augen aufsperren.

    Viele Grüße

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  2. Hallo,

    angesichts der nunmehr beschlossenen Einquartierung von 50 vor ihren notgeilen Glaubensbrüdern in Sicherheit zu bringenden Frauen zzgl. Kindern im Museum der Arbeit erscheint mir die Bezeichnung dieser Seite etwas zu eng gefasst.

    Denn Ihr habt dann ja schon drei Lager in direkter Nachbarschaft: Wiesendamm, Hufnerstraße und Museum der Arbeit. Und das ist sicher noch nicht das Ende der Fahnenstange.

    Ich würde die Seite daher in „Not Welcome to Barmbek“ umbenennen.

    Viele Grüße

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    1. Ach, sieh mal an, noch mehr Butschies in der Barmbeker Nachbarschaft. Manchmal habe ich ein ganz schlechtes Gewissen, wir haben schon so viel kulturelle Bereicherung und die in Blankenese bekommen nichts ab. Die werden uns bestimmt noch beneiden, wenn es hier so richtig bunt wird.

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  3. Hallo anwohner51,

    vor einer Woche konnte ich mir die Protagonisten Eures Quartiers mal genauer anschauen. Man traf sich zum Singen und Klatschen in der Zinnschmelze.

    Vorne, vom Bahnhof aus kommend, gingen rund 30 deutsche „Welcome-to-Barmbek“-Damen mittleren Alters rein. Durchweg klein gewachsen, kurze aber zielstrebige Schritte, leicht alternativ und keinesfalls ärmlich. Vermutlich nur zu einem kleinen Teil aus dem Quartier. Ich sichtete keinen einzigen Mann.

    Und hinten, von der Hufnerstraße aus, betraten rund 20 Flüchtlinge die Zinne. Keine einzige Frau dabei. Zwei zierliche Schwarzafrikaner, der Rest stramme Araber mit vollen Lippen und dunklen Ölaugen.

    Nicht berufstätige Gutmensch-Hausfrauen lassen sich also von dominanten Araber-Männern bespaßen. Umgekehrt betüddelt man sie mit Musikschulen-Folklore und selbstgemachtem Weihnachtsgebäck.

    Es kann mir keiner erzählen, dass bei den Willkommens-Damen nicht auch ganz merkwürdige Gefühle ne Rolle spielen.

    Das Problem ist nur: die Damen bekommen Spaß und Ihr Anwohner bekommt den Rest. Denn wenn’s bei Euch „folkloristisch“ wird, dann liegen die Damen schon längst ein paar Kilometer entfernt in ihren warmen Kuschelbettchen neben ihren beruflich voll eingespannten Partnern und träumen komische Dinge.

    Viele Grüße

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  4. Ich habe mich bei der ersten Welcome Session in der Zinne umgesehen. Wenn man als Frau nicht alleine nach Hause gehen will, ist man dort definitiv richtig. 🙂 Ich hab das erst gar nicht gerafft, aber es war eindeutig.

    Aber es war auch eine Sängerin dabei (Kosovo) die war echt spitze!!

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