Aktuelles aus der Hufnerstraße

Eine kurze Lagemeldung aus der Hufnerstraße:

pyh662psGestern gegen 22 Uhr schlenderten acht junge Schwarzafrikaner grölend durch die Hufnerstraße. Auf der Straße direkt vor der Hufnerstraße 51 üben sie Kickbox-Sprünge, sie sprangen mit einer Drehung um die eigene Achse in die Luft, um mit dem ausgestreckten Fuß einen Gegner mit einem Tritt ins Gesicht niedermachen zu können. Nur damit keine Missverständnisse aufkommen und die aufgeschreckten Nachbarn an den Fenstern das nicht mit Tanzvorbereitungen für ein Nachbarschaftsfest verwechselten.

Ich bin in meinen pessimistischen Annahmen bestätigt worden, erfreut ihr Willkommensklatscher euch noch an dieser kulturellen Bereicherung oder sind die Welcome-Fahnen schon weggepackt? Ist das wirklich besser als „grauhaarige alte Männer“, wie es von unserer politischen Elite zu uns herunterdröhnt? Oder würdet ihr in so einem Augenblick auch lieber in Blankenese weilen, schön mit Wachschutz im Stadteil?

Eine Viertelstunde später kamen sie zurück, am dunklen Kanal war wohl nichts los, sie zogen weiterhin laut lärmend zum Barmbeker Bahnhof. An der Ampel geht ein junges Mädchen über die Straße. Einer aus der Gruppe tritt schneller auf sie zu, sie macht sich schnell über die Straße auf und davon. Lautes Herumgegröle, aber die Gruppe geht in die eingeschlagene Richtung weiter.

Der Hinterhof ist noch nicht einmal mit den 450 Leuten aufgefüllt, schon allein die 238 Bereicherer vom Wiesendamm reichen aus, die Hufnerstraße ab 22 Uhr in eine Gefahrengegend zu verwandeln. Und genau das war es, ich hätte nicht in diese Gruppe hineinlaufen mögen, wer das jetzt zu relativieren versucht, hat in meinen Augen einen deutlichen Defekt in der Erkennung von bedrohlichen Gefahren.

Ich will so etwas nicht vor meiner Haustür haben! Aggressive Schwarze, die um 22 Uhr in der Dunkelheit durch die Gegend vagabundieren und sich dabei gegenseitig aufpeitschen, als würden sie in den Kampf ziehen! Und es werden täglich mehr, ich glaube, wir sind richtig im Arsch.

Gestern habe ich eine Polizeistreife in Hamburg dabei beobachtet, wie sie ein eine Einfahrt versperrendes Auto abschleppen ließ. Die Beamten im Peterwagen hatten Kampfanzüge an, sie gehören zur BFE, die Beweis-und-Festnahme-Einheit. Müssen jetzt schon Sondereinheiten im Streifendienst aushelfen..?

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15 Gedanken zu “Aktuelles aus der Hufnerstraße

  1. Der Hinterhof wird von einem Garten- und Landschaftsbauer gepflegt, am Wochenende hörte man die dröhnenden Laubpuster. Warum helfen die Flüchtlinge nicht? Oder die Transporter, die hier ständig ankommen und Material ausladen, warum helfen die Flüchtlinge nicht?

    Die Menschen müssen etwas zu tun bekommen, stattdessen buckeln wir um sie herum, kein Wunder, das die auf dumme Gedanken kommen!

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  2. Sorry, das waren keine Schwarzafrikaner, das waren vermutlich bekiffte Jugendliche. In der Tat habe ich bei dem Lärm gedacht, es wird dort jemand zusammen geschlagen und war dann erleichtert, dass es nicht so war. Bis jetzt sind die Flüchtlinge zurückhaltend, nur sie müssen sterben vor Langeweile.

    Und dass jetzt fast nochmal zu viel hinzu kommen, finde ich auch nicht gut. Man sollte sich auf eine gezielte entspannte Integration konzentrieren, anstatt noch mehr und noch mehr Menschen reinzustopfen. Ich bin allerdings in der Tat für gerechte Verteilung der Flüchtling und zwar auch in die Elbvororte usw.

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    1. Jugendliche? Ja. Bekifft? Vielleicht. Keine Schwarzafrikaner… einer von uns beiden muss dringend zum Optiker 🙂 Aber keine Sorge, liebe Nachbarin, wir werden noch viele Gelegenheiten bekommen, näher hinzusehen.

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      1. Ich mache mir auch viele Gedanken und Sorgen und ich finde die Unklarheit über den Werdegang belastend. Auch möchte ich unbedingt wissen, wer da so lebt in der Unterkunft und ich wünsche mir, dass sich bald die Türen öffnen. Trotz aller anfänglicher Skepsis und absoluten Abneigung meine ich, dass es mit entsprechendem Programm mit der Integration dieser jetzigen Bewohner auf einen vernünftigen Weg gebracht werden könnte. Haben wir auch eine andere Wahl?

        Äußerst kritisch sehe ich die Erweitung der Unterkunftsplätze. Das ist nach meinem Bauchgefühl einfach zu viel. Ein wichtiger Aspekt ist neben dem zügigen Erlernen der Sprache auch die Zustimmung der Bewohner zu einem westlichen Lebensstil. Dazu gehört eben auch, nicht in Horden und mit entsprechender Lautstärke durch die Straßen zu trotten. Doch wer sagt es ihnen, wenn nicht wir!? Die Flüchtlinge können und sollten selber aktiv werden und beim Aufbau ihr Unterkünfte mitwirken. Warum da bisher die Politiker weiter im Tiefschlaf sind, lässt sich für mich nicht nachvollziehen…

        Was mich maßlos aufregt: Die ungerechte Verteilung der Flüchtlinge im Stadtgebiet. Wer hier die „Politik“ macht, ist da wohl eindeutig. Das würde ich auch unserem Bürgermeister in´s Gesicht sagen.

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  3. Bunt und kriminell, aber sexy – würde Wowereit die Situation betiteln und sich mit einem Lächeln auf zur nächsten Party machen. Vielleicht hilft ja exzessiver Partykonsum, die unabwendbaren Entwicklungen besser zu ertragen?

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  4. Ich finde, wir sollten eigentlich für jede Form der kulturellen Bereicherung dankbar sein, weil wir die Enkel von völlig entmenschten Nazi-Mördern sind.

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  5. 70 Prozent der Flüchtlinge, die zu uns kommen, sind junge, allein reisende Männer. Soziologen sagen, dass wir uns auf eine „Maskulinisierung“ des öffentlichen Raums einstellen sollten. Sind wir darauf vorbereitet?

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  6. Das ist doch eher die Normalität. Da, wo die Flüchtlinge leben, ist das die Normalität.
    Und die Regierung weiß das, wie man das in diesem Artikel nachlesen kann:
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article148365483/Frau-Merkel-jeder-auf-der-Strasse-ist-sauer.html

    Es soll am Ende keiner sagen, er hätte nichts davon gewusst. Trotzdem halten die Abgeordneten (laut Artikel) zu ihr, also kann ich nur den Schluß ziehen: Wir wurden von unseren Politikern verkauft, wieder einmal. Gnade uns Gott.

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  7. Jetzt mach nicht aus ’nem Furz einen lauten Knall. Da kommen noch ganz andere Dinger. Wer die 3. Welt ins Land holt, der wird die 3. Welt hier auch erleben, Punkt.

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  8. Mal eine Frage an die direkten Nachbarn: Hätten wir eine Chance die Erweiterung der Plätze angemessen zu verhindern? Ich meine 450 Menschen auf der kleinen Ecke ist doch ganz schön viel und ich krieg langsam echt Muffensausen (insbesondere wegen der Gewaltausbrüche, die ja jetzt definitiv an der Tagesordnung in Unterkünften sind). Und ganz unmittelbar in der Nähe ist noch die Erstaufnahme mit 300 (?) Plätzen. Ehrlich: Ich würde mich gerne aktiv zielführend einbringen. Ich hörte jetzt, das Welcome to Barmbek alles fest im Griff hat. Auf der Webseite steht nichts. Weiß denn irgendjemand etwas genaues?

    Außerdem sollten wir Nachbarn auf jeden Fall aufmerksam sein sowie die Augen und Ohren offen halten, damit uns das Sicherheitsgefühl nicht flöten geht… Wie seht ihr das denn?

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    1. Nein, da ist leider nichts zu machen. Barmbek wurde vor vollendete Tatsachen gestellt, der Rechtsweg steht nur Poppenbüttel, Groß Borstel und Blankenese offen, denn dort wohnen Menschen mit Einfluß und Macht. Das hat der Senat sogar in dieser Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht. Gehen Sie doch mal am Wochenende in Blankenese spazieren und gucken Sie sich um… Die Menschen von Welcome-to-Barmbek sind Träumer, die im Ernstfall laut um Hilfe rufen und weinen werden, weil sie das alles so nicht gewollt haben. Wir müssen da jetzt gemeinsam durch und einfach ein wenig näher zusammenrücken. Ich habe aber die Hoffnung, dass wir am Ende mit einem gestärkten Immunsystem (im Sinne eines besseren gesellschaftlichen Zusammenhalts und lebensrealistischer Gesetzesgebung) hervorgehen werden, aber leider muss die Krankheit erst einmal voll ausbrechen. Einige werden dabei leider auf der Strecke bleiben. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

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    2. Welcome to Barmbek hat gar nichts im Griff, die Menschen haben sich selbst im Griff. Stellen Sie sich vor, es käme eine repräsentative Gruppe Deutscher aus Barmbek nach Syrien. Der Prozentsatz junger Männer, die sich daneben benähmen, wäre derselbe (s. Ballermann). Anwohner51 wäre ja auch darunter. Arme Syrer. Aktuelle und wirklich spruchreife Infos zu Unterkünften finden Sie hier: http://www.hamburg.de/fluechtlinge-unterbringung-standorte/4373126/unterbringung-nord/
      Wenn Sie sich „aktiv und zielführend einbringen“ wollen, beteiligen Sie sich am Runden Tisch von fördern&wohnen oder bei Welcome to Barmbek. Je mehr Deutsche die neuen Nachbarn von Anfang an kennenlernen, je mehr Leute ihnen unsere Werte vermitteln und vorleben, auch je mehr selbstbewusste Frauen ihnen helfen, desto mehr Respekt und Sympathie werden sie bekommen. Am Wiesendamm hat Welcome to Barmbek gemeinsam mit den Johannitern quasi innerhalb von Stunden mehrere AGs aus dem Boden gestampft mit Deutschkursen, Behördenbegleitung, Kinderbetreuung, Essensverteilung uvm. Das ist cool! Dieses selbstmitleidige rechte Genörgel ist dagegen so was von uncool!
      Die Bewohner am Wiesendamm sind dankbar und berührt. Von denen pöbelt niemand nachts draußen. Einfach machen und erleben: Wow, die sind wie wir! Stecken sie da Ihre Energie rein.

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      1. „Die Menschen haben sich selbst im Griff“ – das ist eine perfekte Zusammenfassung der Situation. Wir sind nicht mehr Herr der Situation und es wird nicht mehr lange dauern, dann ist die Polizei am Ende ihrer Kräfte. Gucken sich sich mal die Pressemitteilungen an, jeden Tag gibt es Schlägereien. Weil wir primitive Menschen anlocken, die nichts können und uns für immer auf der Tasche liegen werden. Jetzt soll sogar der Bildungsstandard in Deutschland gesenkt werden, damit die Primitiven die Abschlüsse schaffen. Aber wir sind ja ach so reich und mit Made-in-Germany werden wir auch in Zukunft immer reicher, weil… das ist ein Naturgesetz. Merken Sie was?

        Meine Großväter haben Waffen gegen Menschen gerichtet und getötet. Mein Vater hat ein schönes Leben im Wohlstand gelebt und niemanden töten müssen. Bei mir bin ich da nicht so sicher. Aber machen Sie bitte weiter mit den Deutschkursen und der Essensverteilung, Sie sollen sich auch weiterhin „cool“ finden. Und die Drecksarbeit überlassen Sie dann auch wieder anderen. War schon immer so.

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