Die Diskussion ist eröffnet, liebe Barmbeker

renteJETZT kommen die Karten langsam auf den Tisch.

Nicht, dass wir das in diesem Land diskutieren würden, nein, das Denken übernehmen nimmer noch andere für uns. Aber bitte erinnern Sie sich: WER hat uns Menschen mit der Agenda2010 verraten – die Sozialdemokraten, ja klar, aber wer stand dahinter? Die Berater aus Wissenschaft und Wirtschaft (Peter Hartz, Sie erinnern sich?).

Also nehmen Sie nicht auf die leichte Schulter, was Herr Prof. Sinn hier so sagt. Am Ende hört die Regierung auf Typen wie ihn.

Länger arbeiten und zum Ausgleich auf den Mindestlohn verzichten? Wenn das kein sozialer Sprengstoff ist. Vor allem in Kombination mit den Beschlagnahmungen von Immobilien und dem Kündigen von Mietverträgen.

Und jetzt mal einen Haken geschlagen, damit man das alles in den richtigen Kontext bringt: Dieses Interview gab Varoufakis im Stern, 30.07.2015, Titel: „Es war ein Krieg“.

interviewvarou

Und auf diesen Teil des Interviews will ich hinaus: Er erzählt diesen Hammer von Schäuble:

Diese Jahrhundert-Krise ist zu gut, um sie ungenutzt verstreichen zu lassen. Ganz am Anfang sagte mir Dr. Schäuble, wir könnten uns den Sozialstaat nicht mehr leisten. Insofern nutzen sie die humanitäre Katastrophe schamlos aus.

zugut

So, ich muss jetzt weiter an meinen Welcome-Schildern basteln. Die Hufnerstraße 51 wird gerade richtig schick gemacht, jetzt wischt noch einmal das Reinigungspersonal durch, dann werden sie also bald kommen…

packmerkel

Ich fürchte, wir werden verarscht.

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6 Gedanken zu “Die Diskussion ist eröffnet, liebe Barmbeker

  1. Herr Sinn hat doch Recht. Wer A sagt muss auch B sagen, sprich wer die Flüchtlinge aufnehmen will, muss sie auch bezahlen – logische Folgen der Willkommensparty.

    Was er von der momentanen Flüchtlingspolitik hält, die seiner Meinung nach in einer Wildwestgesellschaft endet, lässt er auch durchblicken.

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  2. „Rentenalter muss steigen, um Flüchtlinge zu ernähren“
    Das verstehe ich jetzt aber nicht. Wurde nicht immer und immer wieder von Experten gesagt, dass wir all diese Menschen für unser Rentensystem (Stichwort demographischer Wandel) benötigen und nun soll es plötzlich so sein, dass sie uns nicht entlasten, sondern wir im Gegenteil noch länger arbeiten sollen?

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  3. Mit 75 ist man (besonders als Mann) mit einem Bein schon im Grabe. Ich gehe sicherlich NICHT arbeiten um später NICHTS davon zu haben. Ich weiß ja nicht wie es anderen geht, aber ich freue mich auf meine Rentenzeit und das ich endlich das eine Leben genießen kann, was mir zur Verfügung steht wovon ich es jetzt bis zu 75% für andere zur Verfügung stelle nämlich um zu arbeiten. Die restlichen 25% teilen sich auf unter: Schlafen, Essen, um die Rente bangen. Das ist kein Leben das ich bis 75 Jahre führen will und dann nach 3 Jahren in der Erde liege. Dann kann ich auch gleich aussteigen, wenn DAS mein Leben sein soll.

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  4. Das ist nur die logische Folge. Wovon sollen sonst die Renten der Asylbewerber bezahlt werden von denen die meisten nie etwas einzahlen werden? Das geht nur durch hochsetzen des Rentenalters derer die etwa einzahlen und die Anrechnung von Privatrenten und Eigentum auf die gesetzliche RV. Ihr werdet sehen dass der Faule und der, welcher noch nie etwas einzahlte, am Ende ausgeruht in Rente geht und derjenige welche ein Leben lang malochte und sich einen Altersruhesitz kaufte eher stirbt . Die Willkommen-Schreier und Teddy-Verschenker in den Bahnhöfen die werden sich gegenseitig noch in den Hintern treten für ihre Naivität.

    Dabei würde ich gerne zusehen.

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  5. Man muss das schon richtig einordnen. Es ist ja mitnichten so, dass Prof. Sinn für unbegrenzte Zuwanderung wirbt – im Gegenteil. Aber er beherrscht das 1×1 der Ökonomie. Und bei der derzeitigen Entwicklung kann sich jeder leicht ausrechnen, dass mit vielen Geringqualifizierten, die uns die ungesteuerte Zuwanderung beschert, notwendige Maßnahmen einhergehen müssen, wenn Deutschland wirtschaftlich und sozial nicht ganz schnell in den Abgrund rutschen will. Viele Geringqualifizierte machen eine Absenkung bzw. Abschaffung des Mindestlohns erforderlich. Viele zukünftige Rentenbezieher, die spät ins Erwerbsleben einsteigen und mit relativ geringen Löhnen kaum ausreichende Rentenpunkte erwerben können, erfordern längere Lebensarbeitszeiten.
    Die Forderungen entsprichen den Gesetzen der Logik und der Ökonomie und die kann auch unsere Regierung nicht aufheben – weder mit Fähnchenschwenken noch mit Kanzelerinnenselfies.

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  6. Die Rente wird mittelfristig sowieso auf Hartz-Niveau abrutschen, da die Politik nicht bereit ist, den Bürgern die Wahrheit zu sagen und das System schrittweise umzustellen.

    Daß man die miese demografische Lage mit Leuten aufhübschen will, in die erst einmal über Jahre investiert werden muß, bis vielleicht Zahlungen in die Sozialkassen erfolgen ist der reine Hohn in dieser Situation. In den USA oder Kanada wäre so eine Schwachsinnspolitik undenkbar – ohne unterschriebenen Arbeitsvertrag und gecheckte Kompetenzen (Sprachkenntnisse etc.) geht da gar nichts.

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