Mutterliebe und die Barmbeker Flüchtlinge

Eine Mutter hat(te) jeder von uns. Sie war in den ersten Jahren der Mittelpunkt unseres Lebens und meistens hatten wir sie lieb, hoffe ich zumindest für euch.

Aber machmal waren wir auch überrascht, was Mutti da gerade mit uns anstellte. Wenn sie uns z.B. dem Kinderarzt auslieferte, der uns dann mit einer fiesen Nadel gepiekst hat. Oder wenn sie das Land mit Flüchtlingen einer sehr fremden Kultur und Mentalität flutete.

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Wir fühlten uns dann im ersten Augenblick immer etwas „begossen“, aber das Vertrauen in die Mutterliebe ließ uns so einiges ertragen…

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Im Nachhinein machte vieles dann auch Sinn. Und nach dem Zahnarztbesuch gab es ein kleines Geschenk.

Angst macht mir dann aber, wenn ich dann in der Zeit (Nr. 38 vom 17.09.) so etwas in einem Interview lese:

Merkel sei die rationalste Politikerin, die er je getroffen habe. Das sagt einer, der sie lange kennt und viele Politiker kennengelernt hat, deutsche und internationale. Nie habe er an der Kanzlerin Angst wahrgenommen. Er habe immer gefunden, dass das ihre größte Stärke sei. In den vergangenen Tagen ist ihm der Gedanke gekommen, das könnte vielleicht auch ein Defekt sein.

Gibt es so etwas im wahren Leben? Muttis, die nicht ganz auf der Höhe sind und aus objektiver Sicht gerade richtig Mist mit den Schutzbefohlenen bauen? Und deren Kinder dann Jahre später sagen, ‚ich hatte eine beschissene Kindheit, meine Mutter hat so einiges falsch gemacht, was sich gegen mich ausgewirkt hat‘?

Ja, das gibt es. Was auch immer die Mutti dazu bewogen hat. Willkommen in der Realität.

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Ein Gedanke zu “Mutterliebe und die Barmbeker Flüchtlinge

  1. Ich gehe davon aus , dass die Asylsuchenden auch ohne die „Einladung“ von Mutti gekommen wären. Insofern würde ich ihr keine Schuld am Treck der Schutzsuchenden geben wollen
    Klar ist auch , dass wir uns nicht grundsätzlich gegen diejenigen stemmen dürfen , die aus Kriegsgebieten und aus ausgebluteten Ländern fliehen müssen .
    Trotzdem – das „Wir schaffen das“ bereitet mir Kopfzerbrechen .
    Wer genau ist mit „Wir“ gemeint ?
    Und woher will Mutti so genau wissen , dass das , wovon sie heute überzeugt ist , morgen auch noch zu schaffen ist ?
    Wie gestaltet sie die Kommunikation mit „dem Volk“ zukünftig ?
    Da mangelt es eindeutig an emotionaler Intelligenz von Seiten der Regierenden. Es darf nicht sein , dass diejenigen , die Ängste und Bedenken haben , permanent in die rechte , rassistische und ausländerfeindliche Ecke gestellt werden . Das ist unklug . Und trifft nicht den Kern der Sache .
    Merkel ( und andere Politiker) versäumen es , große Teile der deutschen Bevölkerung auf Ihrem Weg mitzunehmen . „Uns“ wird immer nur mitgeteilt , dass wir nachsichtig , hilfsbereit , tolerant und verständnisvoll sein SOLLEN .
    So kann das nicht funktionieren .
    Ich wünsche mir wesentlich klarere Signale an die , die da kommen .
    Ich vermisse die unmissverständliche Botschaft , dass diejenigen , die sich nicht an unser GG und unsere Werte halten ,weder bleiben dürfen noch von uns ausgehalten werden .
    Da muss Merkel noch nachlegen , sonst geht das schief.

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