Die Stimmung kippt – auch in Barmbek

Für die Kanzlerin und die Bundesregierung bewahrheitet sich derzeit ein stets richtiges Sprichwort: Wer nicht hören will, muss fühlen! Die Union wollte nicht hören, dass ein Großteil der Deutschen zwar politisch Verfolgten helfen will, es aber nicht mag, dass es – den Asylartikel nutzend – zur selbstermächtigten und vom Staat passiv hingenommenen Einwanderung nach Deutschland kommt.

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Umfrage auf T-Online, abgerufen am 3. Oktober.

Inzwischen ist aber unübersehbar geworden, dass wir Probleme mit der bislang nicht enden wollenden Einwanderung nach Deutschland haben und es keine leichte Aufgabe sein wird, Hunderttausende von Zuwanderern mit Wohnungen, Arbeitsplätzen, Gesundheitsfürsorge und sozialer Sicherung zu versorgen. Ich bleibe bei meiner sehr pessimistischen Vorhersage.

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Begeht offensichtlich erweiterten Suizid: Die Mutter aller Syrer

Wir haben ja nicht einmal eine redliche Diskussion zwischen Eliten und Bevölkerung darüber geführt, Einwanderung welcher Art und welchen Umfangs wir wirklich wollen beziehungsweise benötigen.

Jetzt kippt die Stimmung. Die ersten Politiker fallen um und reden Klartext. Der Bundesinnenminister beweint in der Presse seine eigene Unfähigkeit, verharrt aber weiterhin in Schockstarre und läuft ins nächste Krisenmeeting. Die Massenmedien sprechen Probleme an, zweifeln öffentlich an Merkel und eröffnen die Kommentarfunktion wieder, die gefühlt zu 99% aus Ablehnung der Bürger besteht.

luegner

…heute fahren mehrere Sonderzüge. Täglich.

Merkel selbst rudert auf der Einheitsfeier auch zurück – „Nicht allen könne man Zuflucht gewähren.“ – denn natürlich hat sie die aktuelle Stimmung bereits wahrgenommen und weiß als gelernte DDR-Bürgerin, dass Zensur wie jetzt bei Facebook die Entwicklung nur hemmt, nicht aber aufhält.

 

Kleinere Lokalzeitungen sind da noch direkter und sprechen aus, was die Mehrheit zu denken scheint.

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Artikel der Braunschweiger Zeitung

groß

Wie geht es jetzt weiter?

Warten wir auf einen Selbstheilungsprozess bei den Politikern?

Wollen wir das gemeinsam mit Mutti aussitzen?

Reicht es aus, hier mit geballter Faust in der Tasche im Internet gegen Frust und Ohnmacht zu schreiben?

Oder sollten wir auf die Straße gehen, wir können vorher ja eine Bahnsteigkarte kaufen…

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10 Gedanken zu “Die Stimmung kippt – auch in Barmbek

  1. Wann werden denn Yachtclubs, Golfclubs, Sportflüghäfen, Opern und Theater zu Notunterkünften? Wann werden die Turnhallen von Privatinternaten mit Flüchtlingen belegt? Warum nicht ein Containerdorf in den Gartenanlagen des 5 Sterne Hotels? Wann gibt ein Sonderopfer für die Reichen und die Konzerne, um die Kosten zu stemmen, statt schon wieder am Mindestlohn zu sägen?

    Massenweise Flüchtlinge in soziale Brennpunkte und geheuchelte Apelle von denen, die sich lange entsolidarisiert haben und kräftig bedienen als wäre es Ihr Geburtsrecht, das wird ein böses Ende nehmen.

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  2. Die Stimmung bezüglich der Flüchtlinge ist nicht gekippt, sondern hat sich nicht verändert. Nur die Presse konnte am Anfang mit Hilfe von Lügen noch ein gewisses Meinungsbild vortäuschen. Das 54 % mit der Arbeit der Kanzlerin zufrieden sind, kann ich auch nicht glauben, auch wenn bei uns ziemlich viele Dummköpfe herumlaufen. Ich unterhalte mich mit vielen Leuten aus sämtlichen Bevölkerungsschichten, aber die Ergebnisse decken sich nie mit der deutschen Propaganda. Also entweder bin ich ein Alien und lebe auf dem falschen Planeten, oder wir werden in Grund und Boden belogen.

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  3. Niemand fragt ob das Volk, dieses alles will.

    1,5 Mio durch Familiennachzug im Endeffekt mindestens 5 Mio.

    Glauben unsere Politiker allen Ernstes, dass das potenzielle Wähler wären?

    Diese Menschen werden eigene Parteien gründen. Man wird über die Schützenhilfe lächeln und die Muslimbrüder werden sich in Deutschland breitmachen.

    Wir waren 10 Jahre in Afghanistan und was hat es gebracht? Genauso kontraproduktiv wie der Afghanistaneinsatz war, genauso ist unsere Asyl- und Flüchtlingspolitik.

    Sehenden Auges setzt man den Frieden in Deutschland aufs Spiel, weil man naiv glaubt man kann 1,5 Mio Menschen die aus ganz anderen Strukturen kommen, auf unser System einschwören. Diese sind aber komplett anders sozialisiert worden, Frauenrechte zählen dort nichts.

    Wieso macht sich unsere Politik so wenig Gedanken um die Frauenrechte in Deutschland? Weil sie nur von 12 bis mittag denken kann?

    Vorrauschau ist jedenfalls nicht ihr Ding, denn der Demographische Wandel zeichnete sich schon seit mehr als 30 Jahren ab und man hat nichts getan.

    Im Gegenteil die Familienpolitik wurde immer schlechter, der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen dauerte viel zu lange. Man ist immer nur auf Sicht gefahren und hat notwendige Maßnahmen immer auf den St. Nimmerleinstag verschoben.

    Jetzt muss man wegen der Flüchtlinge handeln und vergisst die eigenen Bevölkerung.

    Das soll alles gutgehen? Brüning irrte sich auch.

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  4. Das ist Wahnsinn!!! Das sprengt unserer Strukturen und führt zu Unruhen. Derzeit wird noch viel verheimlicht und nicht in die Öffentlichkeit gelassen. Wenn sich das ändert und die Menschen der Tatsache gewahr werden was sie das an Freiheiten und auch an Geld kostet, dann wrd es ungemütlich. Ich hoffe die CSU meint es ernst mit ihrer Haltung, und ich hoffe sie bleibt standhaft. Merkel muss zurücktreten, schnellstmöglich

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  5. Die Mehrheit der Zuwanderer sucht wohl in der Tat Freiheit und Frieden – aber sie sind nicht frei von ihren religiösen Überzeugungen. Es ist nun einmal Tatsache, dass Werte, die man sein ganzes Leben vorgelebt bekommen hat, gelebt und selbst vorgelebt hat sich nicht einfach so wegwischen lassen.

    Die verschiedenen islamischen und christlichen Glaubensrichtungen haben im nahen Osten in den seltensten Fällen wirklich respektvoll und friedlich zusamman gelebt. Unabhängig, in welches arabische Land man blickt, der Einfluss der Religion auf die Gesellschaft und die Gesetze ist ungeheuer groß.

    Diese Menschen kommen nicht wegen unserer Werte, sondern wegen unseres Wohlstandes. Frieden ist in ganz Europa, nach D. kommt man des Geldes wegen. Damit diese Menschen nicht mit unseren Werten anecken müssten sie einen Teil ihrer kulturellen Identität aufgeben – und das werden die wenigsten tun.

    Man muss nur mal Richtung Paris gucken – ich sehe keinen Umstand, kein Potential, dass es bei uns besser funktionieren könnte!

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  6. Ich wehre mich mit aller Kraft dagegen, dass man dieses Land unkontrolliert „flutet“. Das wird keinem Flüchtling und auch uns nicht gerecht. Dafür reichen schon jetzt die Kapazitäten nicht mehr. Das ist auch nicht die Flut der Facharbeiter, nach welcher Wirtschaft ruft.

    Das ist das hemmungslose Plündern der Sozialkassen. Als wenn es nicht schon ein Prekariat gäbe, als wenn es nicht schon Kinderarmut und Armutsrentner gäbe, als wenn wir nicht schon einen Wohnungsmangel und eine Mietpreis-Nebenkosten-Explosion hätten, als wenn nicht schon heute über 50-jährige in Arbeitslosigkeit keinen Job mehr fänden und durch Harzt-IV ihr ganzes Lebenswerk vernichtet sehen, als wenn nicht die Regierung genau wüßte, dass durch Draghis Zinspolitik der Aufbau einer adäquaten Altersvorsorge unmöglich ist, als wenn nicht schon jetzt Ärzte abwandern und hier fehlen…

    Es ist einfach ungerecht denjenigen Menschen gegenüber, die das hier mit aufgebaut haben. Das sage ich als Deutscher mit Migrationshintergrund!

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  7. Bei Günther Jauch war am Sonntag ein Wissenschaftler der hat gesagt: Wahrscheinlich muss das ganze kollabieren: Unruhen, Unzufriedenheit (z. B. auch bei den Flüchtlingen), Kriminalität, Überfüllung der Lager usw. Erst dann wird der Zustrom gestoppt. Muss man es wirklich soweit kommen lassen?

    Die Regierung sollte eigentlich mehr Weitblick haben und auf solche Menschen hören, die was davon verstehen (ohne parteipolitisch) zu sein.

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  8. „Das Grundrecht auf Asyl kennt keine Obergrenze.“ Dann sollte schnellstens eine einführt werden, denn Grundrechte kann nur ein funktionierendes stabiles Staatswesen garantieren und das kann wiederum nur eine begrenzte Anzahl von Zuzüglern ertragen.

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  9. Das Problem ist doch, keiner war oder ist auch nur annähernd auf so einen Flüchtlingsstrom vorbereitet. Worte von Merkel „Wir schaffen das“ sind doch nur Hülsen. Es fehlt an allen Ecken und Enden. Sei es Wohnraum, Unterkünfte, beschleunigte Verfahren und vereinfachte Bürokratie. Jetzt jeden Flüchtling mit einen Betrag XXX auf Bundesebene zu unterstützen ist doch Verwaltung von Bürokratie. Ein Asylantrag zur Bearbeitung dauert 4 bis 6 Monate. Es fehlen flächendeckend klare Konzepte und Initiativen. Überall wurden auf Bundes- und Länderebene in den letzten Jahren Personal eingespart. Das ist jetzt ein riesen Problem.
    Was nützt es, das in den Medien laufend Einzelschicksale von Flüchtlingen gezeigt wird, die sich integriert haben. Das ist Verwässerung der Realität.
    Es fehlt an ganz klarer Aufklärung der Bevölkerung, wie es jetzt weiter geht. Jeden Tag werden es mehr Flüchtlinge und die melden sich in ihrer Heimat und sagen „Ich bin hier angekommen, ihr könnt folgen.“
    Das Schweigen unserer Kanzlerin, hier eine klare Linie zu ziehen ist der absolut falsche Weg. Auf Dauer wird diesen Verhalten der Pegida und rechtspopulistischen Gruppierungen doch nur in die Hände gespielt.
    Jetzt hier massenhaft Flüchtlinge aufzunehmen, um europ. Nachbarn unter Druck zu setzen ist Politik auf Kosten der Bevölkerung.
    Ein Lösung in Syrien ist nicht abzusehen. Es ist ein Schlachtfeld politischer Interessen, vorbei an der geschundenen Bevölkerung.

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  10. Deutsche Zäune?

    Unser Finanzminister Wolfgang Schäuble meint: „Grenzen um Deutschland herum helfen nun wirklich nichts, Zäune nicht und alles nicht.“ (FAZ 05.10.2015)

    Griechische Zäune?

    Schäuble am 07.10.2015 (Welt): Es sei entscheidend, die Außengrenzen der Europäischen Union, beispielsweise die Grenze zwischen der Türkei und Griechenland, zu sichern.

    Logisch, oder?
    Nein?

    Dann gehören Sie nicht zu der Elite der 42% der Wähler, die CDU wählen und auch diesen Satz als wichtige politische Aussage zum Klimawandel unterstützen würden: “Nachts ist es kälter als draußen.”

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