Bitte mal durchzählen…

Kriegsflüchtlinge, die vor Schrecken und Tod des Krieges fliegen, sind die wohl eher in sich gekehrt und schweigsam. Oder gröhlen und beklatschen sie sich selbst bei ihrer Ankunft im Bahnhof (hier auf dem Bild in Ungarn)?

Ach egal. Bitte mal kurz durchzählen, wie viele Frauen und Kinder sind dabei?

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Na, keine. Das hat Herr Pfeiffer von „welcome to barmbek“ auf der Informationsveranstaltung so schön erklärt: Die Frauen und Kinder sind unterwegs alle gestorben.

Stimmt, jetzt sehe ich es auch – die Männer auf dem Bild sehen alle so traurig aus. Weil ja die Frauen und Kinder abgesoffen sind.

(Sarkastisch, ich weiß. Das sind Immigranten, die ihre Familien zurückgelassen haben und sich hier einleben wollen, bevor der Familiennachzug erfolgt. Sie wollen hier ein besseres Leben leben – vollkommen nachvollziehbar, würde ich auch versuchen. Jetzt könnte man diesen Umstand auch so nennen, tut man aber nicht, da würden die Menschen eventuell mitleidsnüchtern werden.)

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Ein Gedanke zu “Bitte mal durchzählen…

  1. Wir, mein Mann und ich, sind wohl das, was man als Mittelschicht bezeichnet. Wir arbeiten beide Vollzeit (Er als Informatiker, Sie macht irgendwas mit Medien), haben zwei Kinder (9 und 11), eine Katze und einen sechs Jahre alten VW Touran. Wir sind wohl Teil jener Hamsterradler, die den Laden, sprich den Staat, noch am Leben halten. Also Teil jener, immer kleiner werdenden, Gruppe von Nettozahlern, die in das System mehr Geld hinein stecken als sie herausbekommen.

    In den vergangenen Jahren sagten wir uns immer: Gut, wir sind Teil einer Solidargemeinschaft, da ist das schon in Ordnung so.

    Als dann das mit der Flüchtlingskrise so richtig losging, als aus den 200.000 Einwanderern dann 400.000, 800.000 und schließlich über eine Million (pro Jahr!) wurden, als plötzlich wildfremde Menschen, die nie auch nur einen Cent in die Sozialsysteme und in die Krankenkassen einbezahlt hatten, Menschen, bei denen es absehbar war, dass wir sie auf Lebenszeit alimentieren müssen zu uns kamen, als dann der deutsche Staat anfing diese Menschen auch noch wie wild anzulocken, da fingen wir an zu Grübeln.

    Wir sahen diese unkontrollierte Einwanderung sehr skeptisch und fühlten uns übergangen. Sowohl von den Politikern, die plötzlich nur noch Zuwanderungs-Jubelperser zu sein schienen, als auch von den Medien, die ein wahres Trommelfeuer an herzzerreißender Zuwanderungspropaganda auf uns herniederprasseln ließen. Jeder Andersdenkende war ab sofort „Pack“. Wir waren ab sofort „Pack“. Dabei ist meine beste Freundin aus Rumänien, mein bester Freund ist Pole. Unser Hausmeister ist Italiener (mein Mann geht immer zum Fußball mit ihm) und unser Bäcker ist Türke. Alles wunderbar. Und nur, weil wir nicht freudestrahlend die ganze Welt in unsere Sozialsysteme mit aufnehmen wollen sollen wir jetzt „Pack“ sein?

    Die Europäische Union hat 28 Mitgliedsländer. 27 davon stehen dem Flüchtlingsproblem kritisch gegenüber. Nur ein einziges Land – Deutschland – kann gar nicht genug bekommen von der Zuwanderung. Jetzt ist es aber in der Regel so, dass, wenn ein einziger schreit: „Schaut mal, 27 Verrückte!“ dieser eine aller Wahrscheinlichkeit nach selber der Verrückte ist – oder zumindest stark an Realitätsverlust leidet. Was also tun, wenn ein Staat komplett den Verstand verliert?

    Wir fragten uns also: Warum sollen wir diesen durchgeknallten, kranken Staat, der sich um Wildfremde mehr kümmert als um seine eigenen Bürger, noch unterstützen? Und da beschlossen wir: Leck mich am Arsch, Staat!

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