Der NDR desinformiert

So wird falsch informiert und der Bürger abgelenkt: In dem Artikel des gebührenfinanzierten NDR heißt es, dass Eugen eine Unterkunft „stellt“. Das klingt nach „zur Verfügung stellen“, dazu assoziiert der Leser sofort „kostenlos“. Und das ist auch beabsichtigt, denn Eugen will nicht nur Geld verdienen, sondern auch als guter Mensch in Erinnerung bleiben.

NDR

Screenshot der NDR Berichterstattung

Aber der NDR lügt nicht, er sagt nur nicht die komplette Wahrheit. Die Redaktion ist dankbar für die vorformulierte Meinung, die aus der Marketingabteilung der Block Gruppe bekommt. Und zum Thema Flüchtlinge ist die Bevölkerung schon unruhig genug, da kann ein wenig mehr Desinformation nicht schaden.

In der Presseerklärung der Block Gruppe wird Eugen persönlich zitiert:

„Christliche Nächstenliebe drückt sich nicht nur darin aus, den aus großer Not Geflohenen eine Unterkunft anzubieten“, so der überzeugte Christ, „sondern vor allem darin, wie wir die Menschen in unserer Mitte aufnehmen. Ich möchte helfen, dass die Integration von Flüchtlingen besser funktioniert, dass die Vernetzung mit der Nachbarschaft gelingt und dass wir menschliche Not lindern.

Der Hinweis auf seine Religion und die Nächstenliebe ist ebenfalls reine Ablenkung. Es sei denn, man betrachtet bereits den Willen eines Vermieters, sein Objekt gegen Entgelt zu überlassen, als „Bereitstellung“ und „Nächstenliebe“. Na dann, Eugen, danke schön im Namen der Menschheit.

Tatsächlich kostet der Umbau 1 Million Euro und wird vom Steuerzahler aufgebracht. Nicht von Eugen.

Die Höhe der monatlichen Mietzahlung ist unbekannt, dürfte aber auskömmlich sein. Und er geht kein Risiko ein: Das Gebäude wird nach den Flüchtlingen abgerissen, die Abnutzung / Abwohnung der Immobilie trifft ihn nicht (im Gegensatz zu anderen Vermietern), die Abrisskosten hätte er ohnehin gehabt. Versichert ist der alte Kasten sicherlich auch nicht mehr, dafür tritt dann wohl die Stadt Hamburg ein. Und wenn ich Eugen wäre, hätte ich auch mit der Stadt ausgemacht, dass nach den Flüchtlingen kein sozialer Wohnungsbau mit Mietpreisbindung erfolgt, nach so viel Wohltätigkeit muss Eugen ja auch mal wieder ans Geldverdienen denken, der alte christliche Wohltäter.

 

 

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